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Paris Fashion Week: Kris van Assche S/S 2013

Die Kris van Assche Spring/Summer 2013 Show fand in einer alten Autogarage im Herzen Paris statt. Das dänische Model Wiktor Nylander, mit dem Kris van Assche auch für die aktuelle Dior Kampagne zusammengearbeitet hat, eröffnete die Show.

“Every guy needs his white T-Shirt”, sagte Kris van Assche nach seiner Show. Seine aktuelle Kollektion dreht sich rund um weiße T-Shirt. “The white T-shirt is the real thing. It’s one of those basics that’s undeniably sexy.” Der belgische Designer zeigte eine tragbare Kollektion, die durch Details bestach.

Es zeigte beispielsweise Kurzarmhemd über Langarmshirt, ein aktueller Stylingtrend,  und Hemden, auf deren Rückseite ein T-Shirt aufgedruckt wurde. Trompe L`oeil, wie der Fachmann sagen würde. Taschen gab es natürlich, wie die letzten Saisons sind diese in Kooperation mit Eastpak entstanden.

Unter den Gästen der Show waren Jefferson Hack, Dazed&Confused, und Modefilm-Pionierin Diane Pernet.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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