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NEWS

 

Paris Fashion Week: Givenchy S/S 2013

Auch wenn wir uns in der jüngsten Vergangenheit das ein oder andere Mal über die gruseligen Givenchy T-Shirts mit Tierdrucken auf Dandy Diary ausgelassen haben, müssen wir zugeben, dass das französische Modehaus immer wichtiger wird.

Riccardo Tisci ließ sich für sein neuestes Werk von dem Kult um die Kommunion inspirieren. Es kam zu einer Fusion von Sex und Religion. Zwei Welten, die der Katholik und leidenschaftlicher Nachtmensch Tisci aus dem EffEff kennt.

Er ließ Hemden, T-Shirts und Jacken mit religiösen Motiven, größtenteils Gesichter, bedrucken. Großflächige Drucke von Gesichtern, dass kennen wir bereits von Joseph Turvey aus London. Auch bei Raf Simons sah man T-Shirts mit Prints, die Gesichter zeigten. Ein Trend? 

Man wird Riccardo Tisci und seiner Arbeit nicht gerecht, wenn man ausschließlich über seine T-Shirt-Druckerei schreibt. Denn er beweist in seiner aktuellen Kollektion, dass er auch die Kunst des Layering beherrscht. Ein wahrhaft priesterlicher Zwiebellook:

Mehr Bilder von der Show gibt es bei FuckingYoung.es.

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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