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Paris Fashion Week: Damir Doma A/W 2012/13

Damir Doma hat erst in München, später in Berlin auf der Esmod studiert. Doch Doma hat nicht erst auf der Berlin Fashion Week sein Glück versucht, sondern ist gleich nach Paris. Er hat alles richtig gemacht. Damir Doma mit seiner Hauptlinie in Berlin – ein nicht vorstellbarer Gedanke.

Er zeigt wahnsinnige Männermode, auch seine Kreationen für die Damenwelt lässt sich sehen. Während der Swiss Textile Awards 2010 bekam ich die Gelegenheit Damir Doma kennenzulernen. Ein Mann, der sich seiner Stärken bewusst ist, doch dabei nicht unsympathisch erscheint. Seine A/W 2012/13 Kollektion ist eine auergewöhnliche Damir Doma Kollektion. Denn erstmalig zeigt Doma Pelz und viele, viele Muster. Die Silhouetten sind noch immer erkennbar Doma: Drop Crotch Carrot Pants en masse. Interessant waren auch seine gezeigten Anzüge mit Streifenoptik. Eine Optik, die sich auch in der Location in Form von aneinandergereihten Lichtröhren wiederfand. Inspiration fand Doma in afrikanischen, slavischen und asiatischen Kostümen. Doma selbst über seinen Wurf: Ich fühlte mich wohl genug, um etwas Neues zu versuchen. Dandy Diary sagt: Chapeau!

Mehr Bilder von Damir Doma A/W 2012/13:

Fotos: FuckingYoung.es

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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