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Von David

Der Pornoring

Wir bekommen immer wieder E-Mails, in denen Menschen nach dem Ring fragen, welcher in unserem Modepornofilm in der “finalen Szene” zum Einsatz kam. Um die meistgestellte Frage zu beantworten: Nein, wir verkaufen den Mickey Mouse Ring nicht. Doch wir verraten euch natürlich gern, wo ihr den Pornokultring erwerben könnt. Bei UNISEX gibt es das schöne Schmuckstück zu kaufen. Gar nicht so teuer. 30 Dollar. Ein Schnäppchen. Also: Einfach zum Online-Shop, bestellen und Geld überweisen. Dann ein paar Tage warten, Paket öffnen, Ring an den Finger stecken und eurem Partner einen runterholen. Wenn ihr Fragen bezüglich des Rings habt, bitte nicht uns damit nerven, sondern den sympathischen Händler des Rings: JP SINGSON. Seine E-Mail: janpaulsingson@gmail.com.

Von David

Roberto Cavalli bloggt

Roberto Cavalli – der Berlusconi der Mode – ist nun auch Blogger. Endlich. Da haben wir doch alle drauf gewartet, oder? Nicht, dass seine glamourösen, nicht oft stilvollen, Roben gereicht hätten, nein, nun schreibt der italienische Casanova. Seine ersten Zeilen:

From now on I will write here…
I’ll be here with you, every day, or nearly so.
I want to win you over, so, tell me, what do you want to hear from me?
I have many many things to tell you about my life… which I call “MY ADVENTURE

Bislang hat Cavalli fünf lange Einträge geschrieben. Seine Beiträge beendet er mit: I love you. Eine persönliche Ansprache der Leser, die seinesgleichen sucht, sicherlich auch bei Dandy Diary nicht unangebracht. Auch nicht zu verachten seine persönlichen Fotos. Er schreibt über das Leben, die Liebe und natürlich seine neue, viel jüngere Freundin. Wer einen Blick in Cavallis Leben werfen will, derjenige kommt hier entlang.

Von David

“Colour Terror” by Anna Wegelin

Frauenmode ist normalerweise kein Thema auf Dandy Diary. Doch bei den Turbanen der Jungdesignerin Anna Wegelin machen wir mal eine Ausnahme. Denn ihre farbenfrohen Kopfbedeckungen rocken. Früher oder später werde ich versuchen meinen Kopf, der die Größe eines ausgewachsenen Wildschweins hat, in eine Kreation von Wegelin zu zwängen. Da wird mich niemand aufhalten, auch nicht die Designerin. Mit ihrer kürzlich erschienen Kollektion Colourterror trifft sie den Nerv der Zeit. Turban mit reichlich Farbe. Ihre Modelle nennt Wegelin Orange Fighter, Colour Break-Up und Rainbow Power. Kaufen könnt ihr die kultigen Kopfbedeckungen im Online-Shop von Anna Wegelin. Jedes Mädchen, dass ich mit einer farbenfrohen Kreation Wegelins auf dem Kopf auf den Straßen Berlins entdecke, bekommt von mir höchstpersönlich einen zärtlichen Klaps auf den Po. Fraglich bleibt, ob das nun zur Verkaufssteigerung der schönen Turbane beiträg

Mehr Bilder von Colour Terror:

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Von David

C’est cool: Neoprenjacke

Wenn wir uns für jeden 90er Trend, den wir hier anpreisen, ein Tattoo stechen lassen hätten, dann würden wir nun wie die Zwillingsbrüder von Rick Zombie aussehen. 90′s, 90′s, 90′s. Wir lieben sie. Nicht nur Doc’s, Ohrringe und Creepers sind wieder zurück, nein, auch die Neoprenjacke schafft ihr Comeback. Richtig gelesen. Die Jacken, in denen man aussah, als würde man sich auf eine Tiefseeexpedition begeben, sind wieder très chic. (weiterlesen…)

Von David

Givenchy A/W 2012/13 – eine schwache Vorstellung

Großer Gewinner der Spring/Summer 2012 Shows war Ricardo Tisci. Der Designer des französischen Hauses  Givenchy wagte sich überraschenderweise an bunte Overallprints. Eine Kollektion, die für viel Furore in der Modebranche sorgte. Givenchy S/S 2012 gehörte fraglos zu den stärksten Kollektionen der Saison. Doch Tiscis aktuelle Kollektion American Dream ist schlicht und ergreifend belanglos. (weiterlesen…)

Von David

Paris Fashion Week: Superhero Look

JUUN. J A/W 2012/13

Lange Zeit war mein Grundsatz: Ich mache jeden Trend mit. Egal, ob dieser zu mir passt oder nicht. Doch bei dem Superhero Look muss ich wohl passen. Die Gefahr einer optischen Katastrophe zu groß. Denn Kleidung, die mir voluminöse, übernatürlich groß wirkende Schultern und Oberarme verleiht, ist bei mir wohl optisch nicht förderlich. Schluchz. Thematisieren wollen wir den Trend natürlich trotzdem. Denn die unnatürlich wirkende Silhouette wurde auffällig oft in Paris während den A/W 2012/13 Shows gezeigt, unter anderem bei JUUN. J und bei Lanvin. Spargeltarzanjungs können wir daher nur empfehlen sich ein Oberteil mit voluminösen Schultern zu kaufen, bestenfalls von JUUN. J. Ich setzte wohl bei diesem Trend aus, doch in der nächsten Runde bin ich wieder dabei, versprochen!

Mehr Fotos zum Trend: (weiterlesen…)

Von David

Lesetipp: Raf Simons Kollektionsbericht

Zu unseren Stärken gehören: Pornos drehen, Wunderkerzen in den Arsch stecken und Partys feiern. Aufschlussreiche Kollektionsberichte gibt es bei uns nicht. Nein. Doch wir können euch natürlich gern Tipps geben, wo ihr diese findet. Ein Paradebeispiel für einen guten Bericht über eine Modenschau findet ihr bei Style.com von dem Meistermodejournalist Tim Blanks. Ein Wahnsinnstyp, der sich seit Jahren im Business bewegt und schon den ein oder anderen Trend kommen und gehen sehen hat. Also: Liebe Freunde des fundierten Modejournalismus, wenn ihr mal ein wenig mehr über die Hintergründe einer Kollektion erfahren wollt, dann einfach mal nach Tim Blanks Werken Ausschau halten:

Raf Simons says he used to be very critical of menswear, but now he finds himself really appreciating the work of his peers, even buying some of it. Except, he adds, it just doesn’t give him any energy. For that, he’d have to look to the collection he showed tonight, which celebrated, in his own words, “change, energy, freedom, protectionMore.

Von David

Paris Fashion Week: Baseballcaps everywhere

Quasimi A/W 2012/13

Langsam, aber sicher können wir wohl alle unsere Caps wieder aus dem Schrank holen. Denn bei den A/W 2012/13 Schauen von Dior, Lanvin Quasimi und MGSM spielten Baseballscaps eine nicht unwichtige Rolle. Auch in diversen Editorals von namhaften Magazinen wie Dazed&Confused, V Man und AnOther Man sah man zuletzt verstärkt Baseballcaps. (weiterlesen…)

Von Jakob

Se verdens første mode-pornofilm

Während die deutschen Medien zwar oft und gerne über unseren Fashion Porn berichtet haben, dabei aber immer auch Angst vor der tatsächlichen Drastik der Bilder hatten, sind die europäischen Kollegen einen Schritt weiter.

Mittlerweile wurde unser Film in mehreren europäischen Ländern besprochen. Aus dem Heimatland meiner Familie, Dänemark, weiß ich, dass der Artikel “Se verdens første mode-pornofilm” auf der Homepage des “Ekstra Bladet” in den ersten zwei Stunden bereits 30.000 mal gelesen wurde. Wahnsinn!

Kurzzeitig hatten wir Angst, dass unser Server durch die Verlinkung wieder zusammenbricht – dann ist uns aber klargeworden, dass das gar nicht passieren kann. Denn hier in Deutschland wurde unser Film zensiert und ist nicht mehr auf Dandy Diary zu sehen.

Unsere dänischen Nachbarn und Freunde haben glücklicherweise ein liberaleres Verständnis von Nacktheit: der “Sera el comienzo” ist (beschnitten um den Schwanz in der ersten Szene) auf der “Ekstra Bladet”-Homepage zu sehen.

Von David

Turnschuhe bei Raf Simons A/W 2012/13

Visionär Raf Simons lässt seine Models mit Turnschuhen über den Catwalk schreiten. Der verläufige Höhepunkt des Turnschuhtrends, den wir ja auf Dandy Diary schon des Öfteren erwähnt haben. Die Fotos des sportlichen Schuhwerk habe ich übrigens bei unserem Kollegen von LynnandHorst gefunden:

Fotos via LynnandHorst.com 

Von David

C’est cool: 3-D Digitalprint

Designer wie Katrantzou, Erdem, Laitinen und Saunders sind derzeit höchst erfolgreich. Alle eint, dass sie frühzeitig angefangen haben mit Digitalprints zu arbeiten. Eine vergleichsweise neue Technik in der Mode, die seit Jahren in der Kunstbranche zum Einsatz kommt. Kleidungsstücke werden mit wunderbaren Welten bedruckt. Das Kleidunggstück wird zur Spielfläche von 3-D Grafiken. Besonders berühmt für ihre textilen Kunstwerke ist Mary Katrantzou. Eine Griechin, die in London lebt und arbeitet. Sie gewann 2010 die Swiss Textile Awards. (weiterlesen…)

Von Jakob

Lesetipp: Porno, Trashmenschen und Wolfgang Joop bei Fashion Week und Bread and Butter

Unser liebster, ehm.. nun ja .. sagen wir mal “Gesellschaftsreporter”, Timo Feldhaus, hat selbstverständlich auch an unserem kollektiven Pornoguck-Event teilgenommen. Und weil Timo nicht nur gerne gemeinsam mit anderen Pornos guckt, sondern auch sonst ein Spitzentyp ist, hat er uns in einem seiner bisweilen etwas kryptischen und gerade daher so liebenswerten Artikel für die taz erwähnt.

Timo schreibt:

“Alles begann damit, dass in einem Sexkino auf der Urbanstraße zwei Dandydiary schreibende Online-Autoren der Öffentlichkeit ihren ersten “Fashion Porno” präsentierten. Dort liefen ein paar Kleinwüchsige herum und geschminkte Transen, große Männer mit schwarzen Masken und kleine Mädchen mit Blogs – Außenseiter der Gesellschaft verklüngelten und vercoolisierten sich gegenseitig. Die äußere Erscheinung des Menschen soll eigentlich immer eine gewisse Leichtigkeit atmen, das Leben ist schwer genug. Gerade während der “Fashion Week” hält sich daran niemand.”

Ist für Timo natürlich ziemlich einfach, von einer Leichtigkeit der äußeren Erscheinung zu sprechen. Immerhin sieht der Typ aus, wie ein jüngerer Olafur Eliasson.

Das Irre ist: Timo kann noch mehr, als leicht auszusehen. Er kann Raps schreiben, die selbst den Mitgliedern des Rödelheim Hartreimprojekts zur Ehre gereichen würden: “Es fühlte sich eher an wie WLAN als Elan, eher wie Design als Dasein, eher Repro als Retro.”

Das ist sein sehr schönes Fazit zur Fashion Week. Und er hat damit sicher recht.

Den gesamten Artikel gibt es hier.

Von David

Lesetipp: “Moment mal, es geht hier auch um Mode”

In der aktuellen Ausgabe des Zitty lässt sich ein Interview von Jakob finden, in dem, na klar, unser Fashion Porn thematisiert wird. Jakob spricht über den Zusammenhang von Sex und Mode, die Produktion eines Modepornofilms und die Darsteller.

Besonders gut gefallen hat mir folgender Satz: Dandy Diary ist der spannenste Stilblog für Männer. Ein Satz, der nicht aus Jakobs Mund kommt, nein, eine Lobpreisung der Zitty.

Also: Wer das komplette Interview lesen will, der läuft mal eben zu dem nächsten Kiosk und kauft sich die Zitty. Der Kauf lohnt sich, nicht nur wegen Jakobs Interview, versprochen!

Man möge mir vergeben, dass ich zu faul bin, den Artikel lesbar einzuscannen.

Von Jakob

Thomas Gottschalk trägt Herr von Eden

Gestern wurde die erste ARD-Sendung von Thomas Gottschalk, “Thomas Gottschalk Live”, ausgestrahlt. Und weil Tommy natürlich ein äußerst modebewusster Typ ist, trägt er in seiner Sendung nicht irgendwelche C&A-Anzüge oder so einen Abercrombie-Mist wie Stefan Raab, sondern Maßanfertigungen von Hamburgs schärfstem Schneider, Bent Angelo Jensen, und dessen Marke: Herr von Eden.

Unsere Kontaktperson in der Gottschalk-Redaktion hat mir eben verraten, dass Tommy auch weiterhin HvE-Anzüge tragen wird. Jede Sendung – das ist ja klar – einen anderen. Allein deshalb lohnt es sich ja irgendwie schon einzuschalten.

Wir von Dandy Diary sagen: gute Wahl, Thomas!

Und außerdem: Gratulation, Bent Angelo Jensen!

Nur dieses furchtbar bunte, furchtbar hässliche Logo unten links am Bildrand, das finden wir wirklich grausam.

Von Jakob

Fernsehtipp: Der H&M Check

Unser neuer Lieblingssender ARD hat gestern oder so den letzten Teil seiner Reihe “Markencheck” ausgestrahlt. Diesmal wurde der zweitgrößte Textilhändler der Welt, H&M, untersucht.

In der Ankündigung heißt es:

“Modisch angezogen für wenig Geld – mit dieser Philosophie wurde der schwedische Konzern die zweitgrößte Bekleidungsmarke weltweit. Deutschland ist mit einem Drittel des Gesamtumsatzes wichtigster Markt. Doch ist es tatsächlich die Kleidung selbst, die so „trendy’ ist – oder versteht es das Label einfach, sich geschickt zu inszenieren? Kann H&M für wenig Geld wirklich gute Qualität liefern? Und zahlen womöglich andere den Preis für die scheinbaren Schnäppchen im H&M-Shop? Der H&M-Check überprüft die Arbeitsbedingungen in Produktionsländern, lässt Textilien auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersuchen – und verzichtet in einem Modetest auf die Etiketten: Wie schick sind Jeans und Shirts von H&M noch, wenn sie als No-Name-Ware daherkommen?”

Die gesamte Sendung (48 Minuten) gibt es hier.

Wer keinen Bock auf Fernsehen hat, kann sich auf der Homepage der Welt auch einen Artikel dazu durchlesen. Das Resümee des Artikels:

“Das Ergebnis lautet: H&M bietet trendige Mode in ordentlicher Qualität zu niedrigen Preisen. Das könnte auch die Marketing-Abteilung von H&M nicht besser formulieren.”

Einen etwas kritischeren Blick auf den schwedischen Textilkonzern bietet da der bereits 2010 erschienene Artikel “Das Geheimnis des billigen T-Shirts”.

Von David

Neu: Songzio Schuhe/Sandalen

Von David

Fashion Porn Premiere – Video

Dandy Diary goes fashion porn | Interview from Allan Purba on Vimeo.

Zur Premiere des Fashion Porn ist nicht nur Presse, Models und ein haufen Hipster gekommen, nein, auch die Familie war vor Ort. Um genau zu sein: mein Lieblingslingscousin Allan. Lieblingscousin zu sein, dass ist natürlich keine Profession. Nein, der Mann ist ein Videokünstler. Für alldiejenigen, die es nicht zur Premiere geschafft haben, warum auch immer, für die hat Allan Purba, so sein vollständiger Name, ein Video zur Premiere gedreht. Man sieht noch mal all die Highlights des Abends: schöne Menschen, vesaute DVDs, ein Türsteher mit SM-Maske und Fernsehteams von der ARD. Und Jakob und meine Wenigkeit erzählen noch ein wenig von unserem ersten Pornodreh. Wer mehr Videos von Allan sehen will, demjenigen empfehlen wir einen Besuch seiner Vimeo-Präsenz AllanLPurba.Cinematography/Show.

Von David

Paris Fashion Week: Damir Doma A/W 2012/13

Damir Doma hat erst in München, später in Berlin auf der Esmod studiert. Doch Doma hat nicht erst auf der Berlin Fashion Week sein Glück versucht, sondern ist gleich nach Paris. Er hat alles richtig gemacht. Damir Doma mit seiner Hauptlinie in Berlin – ein nicht vorstellbarer Gedanke.

Er zeigt wahnsinnige Männermode, auch seine Kreationen für die Damenwelt lässt sich sehen. Während der Swiss Textile Awards 2010 bekam ich die Gelegenheit Damir Doma kennenzulernen. Ein Mann, der sich seiner Stärken bewusst ist, doch dabei nicht unsympathisch erscheint. Seine A/W 2012/13 Kollektion ist eine auergewöhnliche Damir Doma Kollektion. Denn erstmalig zeigt Doma Pelz und viele, viele Muster. Die Silhouetten sind noch immer erkennbar Doma: Drop Crotch Carrot Pants en masse. Interessant waren auch seine gezeigten Anzüge mit Streifenoptik. (weiterlesen…)