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Schauen, Showrooms und Champagner

07. 07. 2010 | Keine Kommentare

Fotos: Images.blog.edelight.de

Die Berliner Modewoche ist heute gestartet. Nicht alles ist sehenswert, dass ist wohl nichts Neues, jedoch gibt es auch in der deutschen Hauptstadt wirklich gute Modenschauen. Für Jadicted habe ich ein paar Ratschläge und Tipps niedergeschrieben. Und eine Warnung! Wohin ihr auf keinen Fall gehen solltet, erfahrt ihr nach dem Klick.

Ich höre Sektkorken knallen, sehe C-Prominenz in die Front Rows huschen. Die Berlin Fashion Week ist mal wieder in vollem Gang:  Schauen, Showrooms und Champagner. Das Angebot ist groß, so groß, dass man schnell den Überblick verliert in einem Irrgarten aus mäßigen Partys, das sind die ohne Freigetränke und Fingerfood, und einer Masse an Modenschauen. Einen kleinen Überblick, ein paar Tipps und gut gemeinte Ratschläge, will ich euch geben, damit euer Ausflug in die Modehauptstadt Berlin nicht zu einem Alptraum wird…weiter.

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Karl´s Muse

05. 07. 2010 | 1 Kommentar

Foto: Trendnista.com

Seite an Seite kamen sie zur Dior Homme Fashion Show. Karl Lagerfeld und seine Muse Baptiste Giabiconi, der wirklich unfassbar schön ist. Lagerfeld und Giabiconi, ein Gespann, das mich an Oscar Wildes´s Roman “Das Bildness des Dorian Gray” erinnert. Jedenfalls eine interessante Beziehung, die der Schönling und der Modezar führen. So interessant, dass ich mich für Jadicted mit der Thematik auseinandergesetzt habe.

Nicht all zu lang ist es her, da schraubte Baptiste Giabiconi an kaputten Helikoptern in einem Hangar in Marseille herum. Ein Scout entdeckte ihn in einem französischen Club und schickte den schönen Baptiste zu einem Casting von Karl Lagerfeld. Der Modezar war hingerissen von dem Beau. Fortan konnte Mr. Giabiconi den Schraubenschüssel  getrost zur Seite legen und zum Champagner Glas greifen…weiter.

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Dandy Diary gegen die Welt

01. 07. 2010 | 23 Kommentare

Dandy Diary Autor Carl Jakob Haupt hat für die heute erschienene Ausgabe der “Welt kompakt” einen Artikel geschrieben und eigens ein Fotoshooting in Paris realisiert.

Entgegen unser Erwartung wurde nicht das erotische Foto, sondern der Text massiv manipuliert. Jegliche Schärfe und auch die Nennung von Markennamen wurden gestrichen.

Dandy Diary ist zutiefst erschüttert und zeigt hier, was wirklich mit dem Artikel unter der Überschrift “Wasser predigen, Schampus saufen” gemeint war, sowie die Fotos in ihrer wahren Pracht.

Hier geht´s zur redigierten Version

Foto: Christoph Turk; Carl Jakob Haupt und David Kurt Karl Roth

Foto: Christoph Turk; Blogger, der von Werbeindustrie in den Arsch gefickt wird

Originaltext:

Wasser predigen, Champagner trinken

Modeblogger sehen sich gern als Demokratisierer der Modeszene. Jeder darf teilhaben, jeder darf schreiben, jeder darf bewerten. Weil die meisten dieser Gutmenschen das aber vom heimischen Schreibtisch aus machen und eher selten mit der tatsächlichen Modeszene, also mit Shows, Designern und wilden Drogenpartys, in Berührung kommen, freuen sie sich umso mehr, wenn es was abzugreifen gibt. Unternehmen wissen das und kaufen sich Blogeinträge für kleine Geschenke. Die Modeszene bleibt also genauso demokratisch, wie sie immer war – und die PR-Agenturen der Unternehmen bestimmen weiterhin was berichtet wird. Quo Vadis Modedemokratie?

Moët hat 39 Facebook-Freunde. Das ist wenig. Ziemlich wenig. Geradezu madig. Zumal das Social Network von geltungssüchtigen Modegören gerne dazu genutzt wird uns mit allerlei Banalitäten zu langweilen. Banalitäten, wie der liebsten Champagner-Marke. Um Moët auch in der Web-Welt ein wenig fester zu verankern, also zumindest fester als ein Netzwerk aus 39 Freunden sein kann, hat deren PR-Agentur einfach neue Freunde gesucht. Aber nicht per Facebook, sondern ganz klassisch per Telefon – und natürlich mit einer netten Frauenstimme.
Diverse Mode- und Lifestyle-Blogger bekamen unlängst einen Anruf, verbunden mit der Frage, ob nicht Interesse an einer Flasche des teuren Getränks bestehe. Da haben sich die Mädchen aus der so genannten Blogosphäre nicht lang bitten lassen und reihenweise zugegriffen. Als Dank gab es dann einen kurzen Beitrag auf dem eigenen Blog, mit durchweg positiver Beschreibung von Moët und einigen mehr oder weniger interessanten Fotos von sich selbst im luftigen Sommerrock, mit Erdbeeren, auf einer grünen Wiese oder vor einem Fahrrad.
Moët hat sich so ziemlich günstig eine große Plattform für seine Produkt-PR gekauft. Im Einzelhandel kostet eine Flasche etwa 30 Euro. Werbung auf einem Blog ist da deutlich teurer. Was der Blogger, neben einem hoffentlich besonders schönen Prickeln im Bauchnabel – ach nein, das war ja ein anderes Getränk – von der, nennen wir es mal Kooperation mit Moët hatte, ist unklar. In erster Linie aber gibt er damit seine Unabhängigkeit auf. Und die war es doch, die wir an Blogs immer so wahnsinnig gut fanden. Schade.

Okay, die Modeszene ist nicht unbedingt für ein distanziertes Verhältnis von Werbung und redaktionellem Inhalt bekannt, aber muss es denn in dieser Form sein? Müssen sich irgendwelche kleinen Mädchen so billig kaufen lassen? Für einen verdammten Schluck Champagner?
Wenn sie sich ja wenigstens durch den Verkauf von Werbeflächen – oder meinetwegen auch den versteckter Werbung – ihr Studium an einer der zahllosen privaten und brutal teuren Modejournalismus-Akademien finanzieren würden, wäre das ja irgendwie noch okay. Aber muss man sich so sehr über die Aufmerksamkeit eines großen Champagner-Herstellers freuen, dass man das zum Anlass nimmt eine eigene Fotostrecke dazu zu machen?
Woher kommt so ein Verhalten? Vielleicht durch die falschen Vorbilder. Eines davon: Bryan Boy. Bryan Boy ist einer der bekanntesten Modeblogger der Welt. Eine durchgeknallte phillipnische Schwuchtel. Der Junge kokettiert offen damit, dass er diverse Reisen bezahlt und auch einen Mantel als Geschenk bekommt. Wohlgemerkt einen Mantel, der geschätzte 30.000 Euro kostet. Von Dolce und Gabbana. Doch während den deutschen Modebloggern am Ende des Tages nichts bleibt, als eine leere Flasche, kann sich Bryan Boy im Zweifel durch den Verkauf des Mantels vor der Obdachlosigkeit bewahren, oder einen zweiten Bildungsweg antreten. Nur für den Fall, dass sich in ein paar Jahren weniger Leute für Blogs und wieder mehr für ernsthaften Journalismus interessieren. Bis es so weit ist, bin ich übrigens der 40 Freund von Moët bei Facebook. À votre santé!

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Ponyzopf und Kaftan Top

29. 06. 2010 | Keine Kommentare

Foto: Style.com

Highlight der Männermodewoche in Paris war fraglos die Dior Homme Show. Selbst Karl Lagerfeld,  der mit (Sch)-Muse-(Partner) Baptiste in der Frontrow Platz nahm, kam um die Kreationen von Kris van Assche, Head of Design bei Dior, zu begutachten. Aufgrund tropischer Temperaturen wurden die Einladungen kurzerhand zu Fächern von der internationalen Fashion-Crowd umfunktioniert um sich ein wenig kühle Luft zu verschaffen. Suzy Menkes saß in der Frontrow, ebenso wie Tim Blanks. Der Facehunter nahm in der zweiten Reihe Platz und Diane Pernet, die wirklich geschwitzt haben muss aufgrund ihres Schwarze-Witwe-Outfits, wurde in die vierte Reihe gesetzt. Mode gab es natürlich auch zu bestaunen. Für Jadicted habe ich mich mit der Dior Homme Spring/Summer 2011 Kollektion auseinandergesetzt.

„A very elegant Show“, so lautete Karl Lagerfelds Urteil nach der Dior Homme Show in Paris. Ein Satz, der aus dem Mund von König Karl einem Ritterschlag gleicht. Dior-Designer Kris van Assche konnte aufatmen. Seine Kreationen kamen an. Das war nicht immer so. Er ist der Thronfolger von Star-Designer Hedi Slimane, ein undankbarer Job. Drei Jahre nach Assches Übernahme scheint sich die Modewelt an seine Kreationen gewöhnt zu haben…weiter.

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Francisco van Benthum/Paris Fashion Week

28. 06. 2010 | Keine Kommentare


BerlinFashion.TV

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Dior/Paris Fashion Week

27. 06. 2010 | Keine Kommentare

Impressions

Karls Muse Baptiste, Kris van Assche and Monsieur Lagerfeld

Lagerfeld Interview

Interview with Karl

Outside Dior Show, Stylist René Gloor

Outside Dior Show, Facehunter in action

Outside Dior Show, Model Simon Nygard

Outside Dior Show, Yvan Rodic

Fotos: Christoph Turk

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Kris van Assche/Paris Fashion Week

25. 06. 2010 | 1 Kommentar

Impressions

Kris van Assche, Designer

Frontrow, Nice Guys

Givenchy Sandals

Guy in Givenchy


Front Row, Suzy Menkes

Fotos: Christoph Turk

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Letter from the South

25. 06. 2010 | Keine Kommentare

„Liebe Natalie,

ich tue mich schwer damit, dir zu antworten. Zu vieles schwirrt mir gerade durch den Kopf, macht mich ganz konfus, und die Hitze macht es nicht erträglicher. Dein Wunsch, mich besuchen zu kommen, freut mich natürlich sehr, geraten so doch die alten Tage im kleinsten Cafe nicht in Vergessenheit. Hast du etwa sogar Lust, in “den Süden” zu fahren? Ich weiß nicht, wie weit deine Abneigung geht. Deine letzte Empfehlung gefiel mir übrigens. Ich würde jetzt gerne behaupten, dass die Menschen hier zu solcher Musik nächtelang tanzten, aber da müsste ich lügen. Jedoch: Vor einigen Tagen lernte ich Finnen kennen, und du weißt – was dir der Süden ist, ist mir der Norden. Ich war der festen Annahme, dass sie nur Wodka tränken und Lordi hörten, allerdings belehrten sie mich mit einer souligen Neuentdeckung eines Besseren. Höre es dir an und sag‘ mir, was du davon hältst; mich jedenfalls lässt es die früheren Zeiten herbeisehnen.

Ich vermisse dich schon lange –

J.“

‘Dear Natalie,

It’s so difficult to answer you. There are too many things just buzzing through my head, it makes me quite confused, and the hot weather doesn’t make it easier. Your plans visiting me make me very happy of course. At least the old days in the smallest cafe don’t fall in oblivion. Are you perhaps even lookin’ forward to travel to “the South”? I do not know how big your dislike is. I like your last recommendation. I would like to say that people here all night dancing to such music, but I would have to lie. However, a few days ago I met Finns, and you know – the south for you means the north to me. I was firmly believing that they drink only vodka and listening to Lordi, but they instructed me with a soulful new discovery. Listen to it and tell me what you think of it. This kind of music makes me yearn for the past.

I miss you since a long time now-

J. “

Text: Natalie Mura

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JUUN J./Paris Fashion Week

25. 06. 2010 | Keine Kommentare

Show

Foto: Georgi Ambarzumjan

Bei gefühlten 48 Grad zeigte JUUN J., koreanischer Designer, seine Entwürfe einem schwitzenden, sich Luft zu fächelndem Publikum. Zu sehen gab es: Überdimensionale Rucksäcke, High-Tech Sandalen, Karo-Capes, Visior-Caps, Superman-Umhänge und Shorts. Unter den Visior-Caps trugen die gertenschlanken Models den Wet-Look. Auch abseits des Laufstegs mangelte es nicht an Highlights. Asiatische Avantgarde sorgte für reichlich Inspiration.

It was fucking hot at the JUUN J. Show. The Korean Designer showed: Oversized backpacks, high-tech sandals, plaid capes, caps Visior-Caps, Superman capes. Among the Visior caps bore the willowy models the wet look. Away from the catwalk there was no shortage of highlights. Asian Avantgarde took care of plenty of inspiration.

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Streetstyle

25. 06. 2010 | Keine Kommentare

Paris

Foto: Georgi Ambarzumjan

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