Abonnieren

Question of Style

15. 07. 2010 | 2 Kommentare

Mikhail Wassmer, Fotograf

“Question of Style”, eine neue Rubrik bei Dandy Diary, wird stilvolle Männer vorstellen. Fotograf Mikhail Wassmer wird die Serie fotografieren. Er ist in Kanada geboren, late 90`s in die Schweiz gezogen, late 00´s nach New York, wo wir uns kennen gelernt haben. Nun, seit ungefähr anderthalb Jahren, wohnt Mikhail in Berlin. Ich freue mich, dass er sich der Fotostrecke “Question of Style” annehmen wird, da ich seine Fotos unglaublich gern mag. Mehr Fotos von Mikhail findet ihr unter: MikhailWassmer.com und bei Schaumal.tumblr.com.

“Question of Style”, a new section of Dandy Diary, will present stylish men. Photographer Mikhail Wassmer will photograph the serie. He was born in Canada, late 1990’s he moved to Switzerland, late 00’s to New York where we get to know eacht other. Since one and half year Mikhail lives in Berlin. I am glad that he will do the photos for the series “Question of Style”, because I really like his photos. More of his work you will find on: MikhailWassmer.com and Schaumal.tumbrl.com.

Geposted in Question of Style

Tags: , ,

Question of Style

15. 07. 2010 | 1 Kommentar

Alan

Fotos: Mikhail Wassmer

Who the fuck are you?

I am a 26 year old graphic designer living in Kreuzberg since October 2008. I’m from Vancouver, Canada (originally Toronto).

In which of your outfits you would like to get buried?

Do I understand this means what clothes would I want to be buried in when I die? I actually never thought about it. I’ve had discussions about death and hoped that I could be taxidermied and used as a prop in front of a fake computer at an IKEA, but I never considered the clothing. In that case I would probably choose a pair of bright orange nylon cargo pants from GAP circa 1998, and one of the vintage american-eagle shirts from the new Weekday store in Berlin. Topping it off with a pair of crocs or Havaiana flip flops they could seat me in front of a birch laminate Flärke computer desk in some sort of display/showcase geared towards young university students.

What is your favourite piece of your warderobe?

It’s really hard to say but I’d have to say it is a battle between a black toque I found that is semi-permanently planted on my head or an old, soft, teal sweater I rarely wear anymore, found in a second hand shop in Vancouver for $2. It has a wonderful faded gaudy memphis pattern and particularly spoke to me when I noticed the tag on the inside months later: “Pasué: Young Attitude For Nice Guys”.

Are there people you want to shoot because of their bad style. If so, whom? And why?

Wow… I have to say that in the majority of cases, one’s style is reasonably reflective of someone’s personality. A loud obnoxious style might sometimes mean a loud obnoxious person underneath. For example, a Herculean man draped in Ed Hardy and revving the engine to his 500cc CAN-AM Renegade 4-wheeler, or alternatively someone so pristinely manicured and assembled that there is an impression of disguise or deceit. Of course throughout the spectrum I just think that the important thing is the ability for one’s style to be comfortable and naturally reflective of the personality, and I think I get along best with easy-going, comfortable people that don’t take things too seriously.

Geposted in Question of Style

Tags: ,

Dandy Diary goes Traffic

14. 07. 2010 | 1 Kommentar

Ich habe für das TRAFFIC ein Interview gegeben. Das TRAFFIC ist eine wöchentliche Gratis-Zeitung, die im Magazinformat erscheint. Inhaltlich geht es im TRAFFIC um das Zeitgeschehen, Politik und Kunst. Eine sehr gelungene Zeitung, wie ich finde. Allein das Layout, das mich an das I love you Magazine denken lässt, sagt mir zu. Das TRAFFIC liegt in vielen Shops, Cafés und Büchereien in Berlin aus.

Geposted in Hommage, Interview

Tags: , ,

I got spotted

13. 07. 2010 | 1 Kommentar

Foto: mikailwassmer.com, WeekdayParty

Foto: Lachsbrötchen.blogspot.com, WeekdayParty

Geposted in Berlin Fashion Week

Interview Shaun Ross

13. 07. 2010 | Keine Kommentare

Model Shaun Ross, der nächste Exot dem ich während der Berliner Modewoche mein Mikrofon unter die Nase gehalten habe. Er ist das erste männliche Albino-Model. Entdeckt wurde Shaun Ross im zarten Alter von 16 Jahren in einem YouTube-Video. Er tanzte den Vogue-Dance (…dramatischer Tanzstil). In Berlin ist er für Patrick Mohr und Starstyling gelaufen. Gesprochen haben wir über seine Kindheit in der Bronx, das Model-Dasein und seinen persönlichen Stil. In Deutschland wird Shaun Ross durch Izaio Models vertreten.

Model Shaun Ross, the next exotic guy which I have held my microphone under his nose. He is the first male albino model. Shaun Ross was discovered at the age of 16 years in a YouTube video. He danced the Vogue Dance (… dramatic dance style). In Berlin he modelled for Patrick Mohr and Starstyling. We talked about his childhood in the Bronx, the model-existence, and his personal style. In Germany Shaun Ross is represented by Izaio Models.

Geposted in Berlin Fashion Week, Interview

Tags: , , , ,

Interview BryanBoy

12. 07. 2010 | 4 Kommentare

Während der Berlin Fashion Week habe ich mich mit Starblogger BryanBoy unterhalten. Wir sprachen über den Einfluss von Blogs, den Modestandort Berlin und die Zukunft von Modemgazinen. BryanBoy kann nicht nur auf gigantischen High-Heels laufen, nein, er ist auch in der Lage schneller zu sprechen, als Dr.Dre rappen kann.

During the Berlin Fashion Week I was talking to Star Blogger BryanBoy. We talked about the influence of blogs, the fashion in Berlin and the future of magazines. BryanBoy can not run only on huge high-heels, no, he is also able to speak faster than Dr.Dre is able to rap.

Geposted in Interview

Tags: , , ,

Next big thing

12. 07. 2010 | Keine Kommentare

Vladimir Karaleev

Foto: IlovePonysMag.com

Für BerlinFashion.Daily, das Print-Magazine von BerlinFashion.TV, habe ich ein Portrait über den  Avantgarde-Designer Vladimir Karaleev geschrieben. Seine Entwürfe präsentierte Karaleev im Rahmen des Wettbewerbs “Start your Fashion Business” im WMF. Am Ende belegte Karaleev den dritten Platz, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert war. Mehr über das junge Talent, dass mit seinen modischen Visionen noch für reichlich Furore sorgen wird, erfahrt im Text “Karaleevkse Schnittkunst”.

Karaleevske Schnittkunst

Kunst, Architektur und Mode scheinen sich in seinen Kreationen zu vereinen. Vladimir Karaleev, gebürtiger Bulgare, erschafft tragbare Kunst. Im Anbetracht seiner kreativen Entwürfe erscheint es nur logisch, dass die Berliner Avantgarde ihn verehrt. Wenn er drapiert, dann lässt er skulpturale Stoffgebilde entstehen. Doch bei Karaleev ist nicht nur das fertige Produkt spannend, sondern auch der Entstehungsprozess. Für eine Woche ließ sich Karaleev in der Berliner Galerie Program einschließen um die Stoffskulptur „Fabric/K“ zu schneidern – eine Endlosjacke, die zum Ende des Projekts in gewaltigen Stoffbahnen in der Galerie ausgelegt wurde. Und für „Cut210“, ein anderes Projekt Karaleevs, kreierte er eine Kollektion aus 210 gebrauchten T-Shirts, die er wiederum zu 20 neuen Looks verarbeitete. Der erste Look bestand aus einem T-Shirt, der zweite Look aus zwei T-Shirts, der dritte Look aus drei T-Shirts. Das Konzept, das die Anzahl der verarbeiteten T-Shirts in Abhängigkeit zu dem jeweiligen Look stehen, durchzog sich durch die gesamte Kollektion. Am Ende entstanden 20 Looks, eine Kollektion. Weiterlesen

Geposted in Berlin Fashion Week

Tags: , , ,

Designer for Tomorrow Award

09. 07. 2010 | Keine Kommentare

Fotos: P&C, Gewinner Parsival Cserer

Neben der Patrick Mohr Show gab es heute noch ein weiteres Highlight am Bebelplatz: Der Designer for Tomorrow Award. Unter 150 Einsendungen wurden acht Finalisten ausgewählt, die ihre Kollektionen im Rahmen der DfT-Show präsentieren durften. Gewonnen hat Parsival Cserer. Er zeigte eine farbenfrohe Kollektion, die von Michelle Obama inspiriert war. Nun warten Ruhm und Ehre auf den jungen Parsival. Glückwunsch. Doch auch die anderen Kollektion der jungen Talente waren sehenswert. Besonders gut gefallen hat mir die Kollektion von Thomas Behrens. Eine futuristische Kollektion, die so auch in Paris gezeigt werden könnten. Der DfT-Award ist immer wieder ein Highlight, während der oftmals monotonen Berliner Modewoche.

Geposted in Berlin Fashion Week

Tags: , ,

Patrick Mohr Spring/Summer 2011

09. 07. 2010 | Keine Kommentare

Fotos: Galleries.statesman.com

Nicht all zu viele Shows auf der Berliner Modewoche sind relevant für Dandy Diary. Die Patrick Mohr Spring/Summer 2011 Show war es. Alle Models, egal ob Mann oder Frau, schickte Mohr mit Glatze und angeklebten Bart über den Laufsteg. Botschaft dahinter: Ob Frau, ob Mann – alle gleich. Message hin oder her. Die Kollektion war stark. Und darum geht es ja nun. Zu sehen gab es Lagenlook in den schönsten Nude-Tönen. Sweater mit Patrick Mohr Gesicht-Prints, samt Schnauz und Brille. Und Drop-Crotch Pants. Affa Osman, das Face of the Facehunter, und Shaun Ross, das Albino-Model aus New York, sind für den bayrischen Designer gelaufen. Zusammenfassend kann man sagen, dass Patrick Mohr mit seiner gezeigten Spring/Summer 2011 endlich bewiesen hat, dass er nicht nur schocken, sondern auch designen kann. Er gehört zu den besten deutschen Modedesignern. Schuld daran, dass die wenigsten Menschen darüber sprechen, ist Patrick Mohr selbst.

Geposted in Berlin Fashion Week

Tags: , , ,

Busen, Muskeln, B-Promis – Die Berlin Fashion Week ist irgendwie anders

07. 07. 2010 | 3 Kommentare

Frontrow, ein Thema, das gerade in Berlin von großer Bedeutung zu sein scheint. Carl Jakob, Gast-Autor von Dandy Diary, hat sich mit der Thematik Frontrow und der Berliner Modewoche im allgemeinen  für euch auseinandergesetzt. Berichte von Schauen wird es auch aus Berlin geben, jedoch nur von Modedesignern, die relevant sind für Dandy Diary.

Berlin will anders sein, aber trotzdem dazu gehören. Das mit dem anders sein klappt auch ganz gut, denn während es auf den renommierten Fashion Weeks in Paris, Mailand und New York in erster Linie um das ganz große Business geht, bleibt Berlin anders und seinem Ruf treu. Dem Ruf als Stadt der niemals endenden Partys. Mit beeindruckender Mode jedoch verbindet man die Berlin Fashion Week im Ausland eher nicht.

Die deutsche Fashion-Szene, so scheint es, hat schon lange keine Lust mehr auf endlose Catwalk-Shows mit immergleichen Outfits. Wichtiger als die Schauen der Designer sind in Berlin die After-Show-Partys. Dort trifft sie sich, die Szene. Wer aber doch tagsüber auf die Shows geht, trifft in erster Linie B-Promis. Die tauchen zwar oft in den Klatschspalten der Hochglanzmagazine auf, mit Mode haben sie aber eher weniger zu tun. Die wichtigen Modekritiker, die Chefredakteurinnen und alle anderen Businessleute schlafen derweil lieber im Hotelzimmer ihren Rausch aus. Ikonen wie Suzy Menkes reisen erst gar nicht an.

Die Front Rows der Schauen am Bebelplatz sind folglich ein Sammelsurium verschimmelter Ex-Promis. Da trifft Busenikone Dolly Buster auf Muskelprotz Ralf Möller, und irgendeiner der Klitschko-Hünen auf diverse von Heidi Klum gecastete „Topmodels“. Mit Mode haben die alle eher weniger am Hut, lassen sich aber gern von den diversen Fotografen ablichten, die das sowieso viel spannender finden, als die hundertste Catwalk-Show. Verkauft sich halt auch besser im nächsten Hochglanzmagazin.

Die Berliner Fashion Week verkommt folglich mehr und mehr zu einem Promi-Event. So wird sie das Rennen um die vorderen Plätze der internationalen Modewochen wohl nicht gewinnen. In Sachen After-Show-Party und Promi-Gossip aber, ist Berlin definitiv ganz vorn dabei.

Geposted in Berlin Fashion Week

Tags: ,

« Ältere Artikel Neuere Artikel »