
Auf der Homepage der Wochenzeitung Die Zeit ist ein Artikel zum Fashion Film Festival in Barcelona erschienen. In dem Artikel wird das Genre des Fashion Films und seine wachsende Bedeutung beschrieben.
In dem Artikel heißt es:
“Nach mehr als einem Jahrhundert, in dem die Fotografie der visuelle Kommunikator der Mode war – und lange nachdem beispielsweise die Musikindustrie die Suggestivkraft eindringlicher Bewegtbilder für sich zu nutzen gelernt hat –, ist auch die notorisch konservative Modebranche im Umbruch.”
Da stimmen wir natürlich voll zu und lesen gerne weiter:
“Die Verbreitungsmöglichkeiten des Internets machen den Modefilm zu einer attraktiven Alternative zur Fotografie. Wenig überrascht es da, dass es eine Modebloggerin war, die dem neuen Genre zur Prominenz verholfen hat: Das Modefilmfestival in Barcelona läuft unter dem Namen von Diane Pernets Blog A shaded view on Fashion (ASVOF). 2008 veranstaltete sie in Paris zum ersten Mal das ASVOF-Film-Festival, seither tourt sie damit durch die Modestädte der Welt.”
Diane Pernet kennen wir. Finden wir gut, na klar. Manchmal haben wir trotzdem eine irre Angst vor dieser hexenähnlichen Überbloggerin.
“Diane Pernet sagt, das Genre Modefilm sei noch in alle Richtungen offen: “Genau wie bei jedem anderen Filmfestival zeigen wir Komödien, Dramen, Thriller. Nur dass sie sich immer um Mode drehen.” Die meisten der mehr als 500 Einsendungen für Barcelona kamen aus den USA, England und Italien. Aus Deutschland erreichten Pernet nur zwei Dutzend Filme.”
Das finden wir natürlich hochspannend, dass Diane Pernet meint, das Genre sei noch offen in alle Richtungen. So ganz scheint das aber nicht zu stimmen. Denn wir haben unseren Fashion Porn an Diane geschickt. Ihre Antwort kam schnell und war eindeutig: Das Material sei nicht geeignet für ihre Homepage.
Schade, Diane, wir hätten das Genre gerne um eine Richtung erweitert. Und sei es nur die Richtung nach unten – unter die Gürtellinie.