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Outfit: Hamburg Music Represent

Hamburg Represent, Digga! So sagt man das hier, wo ich wohne und doch so selten bin.

Deshalb habe ich aus Re-Spekt dieser Stadt und ihrer Künstler gegenüber a) eine Mütze und b) den Pullover meiner Lieblings-DJs aus Hamburg getragen: ENNIO und SAINT1.

Dass ich dann auch noch in einem Tonstudio war, um dies und das zu machen, und zu allem Überdruss auch noch die neue, vom Diskjockey SKRILLEX designte G-STAR-Jeans, sowie ein WU-TANG-Shirt trug, machte den gestrigen Tag zum musikalischsten des Jahres 2013. Bislang. Da kommt sicher noch mehr. Für’s erste muss das aber reichen.

Derweil zitiere ich mal kontextfrei A$AP Rocky:

“I love bad bitches / That’s my fucking problem / And yeah I like to fuck / That’s my fucking problem.”

Music Yo, Hamburg Yo! Gangsterrap-Feeling 1000.

Mütze: Saint One
Jacke: Raf Simons
Pullover: Ennio
T-Shirt: Wu-Tang Clan
Schmuck: divers
Uhr: Topman
Jeans: Skrillex X G-Star
Schuhe: Nike Air Max
Sonnenbrille: Plastik

Fotos: Tino Crisó

 

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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