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NEWS

 

One Piece Jumpsuit – will ich haben, muss ich haben, jetzt!

Es kommt nicht oft vor, dass ich das haben möchte, was der Teenie-Star Justin Bieber hat. Die Frisur beispielsweise möchte ich nicht haben. Selena Gomez auch nicht.

Allerdings hat Justin Bieber ein Kleidungsstück, das ich unbedingt auch in meinem, ehm, “Schrank” haben möchte: einen Einteiler mit USA-Flaggen-Print.

Ja, ja, ja, wir alle wissen, dass der US-Flaggen-Trend vorüber ist und nur noch nervt (ausgenommen ist hier selbstverständlich meine an mir festgewachsene Mission-Accomplished-Jeansjacke). Der Jumpsuit von Justin Bieber ist hier aber eine Ausnahme. Der darf getragen werden. Warum, werdet ihr jetzt fragen. Weil ich es sage, antworte ich.

Diesen affengeilen Jumpsuit gibt es von der Marke OnePiece zu kaufen. Billig ist er mit 180,- Euro nicht. Aber was ist schon billig, außer Selena Gomez (kreisch!)?

Wie der Zufall so will, eröffnet OnePiece morgen in Berlin einen Pop Up-Store, in dem man das Teil sicherlich kaufen kann. Wer will, darf mir gern einen mitbringen, denn ich kann leider Gottes (verfickte Scheisse nochmal) aus Zeitgründen nicht in Berlin sein.

Da Jumpsuits seit geraumer Zeit zwar nicht unbedingt tragbar, in jedem Fall aber total angesagt sind, habe ich seit Chanukka 2010 auch einen, wie folgendes Foto beweist. Ich brauche aber natürlich trotzdem noch einen. Falls jetzt jemand anmerken möchte, dass meine damalige Frisur irgendwie schon ein bißchen in die Oldschool-Justin-Bieber-Richtung geht, entgegne ich: Ich bin Ski gelaufen, hatte den ganzen Tag eine Mütze an und in keinster Weise vor, wie Justin Bieber auszusehen, du Arsch!

 

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

SPECIAL

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

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Sooo proud Dandy Diary Ultras before we lost 4 games in a row at todays @adidasfanatic!