OFF BLACK c/o Virgil Abloh: Als wäre OFF WHITE nicht schon schlimm genug

Als wäre die Welt nicht schon gestraft genug, mit dem Label OFF WHITE c/o VIRGIL ABLOH – bei dem man gar nicht so genau weiß, was schlimmer ist: dieses “c/o Virgil …” oder die uninspirierten Designs – hat Virgil Abloh nun ein Schwesterlabel aus dem Boden gestampft: OFF BLACK c/o VIRGIL ABLOH.

Virgil, der als DJ definitiv mehr Talent hat, denn als Designer, ist ja eigentlich auch nur deshalb noch nicht mit Teer und Federn aus der Modebranche gejagt worden, weil er als Stylist – oder wie er es sagt “Creative Director” – für Kanye West gearbeitet hat und das hin und wieder auch immer noch tut.

Wir haben Virgil nun schon auf mehreren Fashion Weeks rund um den Globus getroffen und können aus nächster Nähe sagen, dass der Typ ein ziemlich stilloser Langweiler ist. Meist sitzt er allein in den VIP-Ecken halbguter Bottle-Clubs rum und wartet darauf, das was passiert oder einer seiner Rapper-Buddies vorbeikommt.

Der ebenfalls aus Kanyes Wirbelschleppe in die Fashion Branche geschleuderte Heron Preston, der mit seinem Label BEEN TRILL auch nicht gerade designpreisverdächtig war und sich dafür einen prominenten Diss von Rap-Superstar und -Stilikone A$AP Rocky eingefangen hat, ist wenigstens als Persönlichkeit noch einigermaßen interessant: er hat einen Kampfhund auf die Brust tätowiert, raufte sich in den Straßen Ost-Londons mit einem Mädchen auf der Straße und war auf der After-Hour in Liam Hodges’ 25 Quadratmeter Wohnung der besoffenste, wie lustigste Gast.

Wir finden es ja voll okay, dass die Boys von Kanye ein bisschen vom Kuchen naschen wollen. Doch da kann man nun wirklich mehr erwarten. Die Jungs haben doch alle Möglichkeiten. Da muss doch nicht so eine Scheisse wie OFF BLACK oder OFF WHITE bei raus kommen. Und das “c/o Virgil Abloh” kann er sich sowieso mal schenken. Wuah! Da schüttelts mich.

Category: News

Von: Carl Jakob Haupt

Instagram