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Next big thing: Trine Lindegaard

Die Liste von talentierten dänischen Designern ist länger als der Bart von Billy Gibbons (Sänger ZZ Top). Neu dabei: Trine Lindegaard. Eine Dänin, deren Wahlheimat London ist.

Ihre Mode ist farbenfroh. Nicht untypisch für dänisches Design. Man denke an die Kreationen von Henrik Vibskov. Designerin Lindegaard wurde bereits bei Stylesalvage und Dazed&Confused in den höchsten Tönen gelobt, nun auch bei uns.

Sie hat auf dem Royal College College of Art ihren Master in Menswear gemacht. Teile ihrer Abschlussshow wurden für eine Fotostrecke für die Vogue Hommes Japan verschwendet. Schnell wurden auch andere Medien auf die jungen Dänin aufmerksam. Inspiration für ihre Mode findet Lindegaard in den Menschen ihres Alltags. Neben ihren eigenen Label ist sie noch in ein Projekt Namens Play Shirts involviert. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Kollegin Elisabeth Büchner entwirft sie T-Shirts, die wie Spielbretter funktionieren. Mit Hilfe von kleinen Pins lassen sich Modellautos, Hunde oder Menschen anstecken. Keine Frage, Kreativkopf Lindegaard ist auf einem guten Weg. Mehr Bilder ihrer Mode gibt es auf TrineLindegaard.com zu sehen.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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