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Next big thing: Matthew Miller

Wir wollen euch mal wieder ein neues Talent im Sektor Männermode vorstellen. Matthew Miller. In Anbetracht seiner ultrastarken Designs ist es eine Schande, dass wir erst jetzt, ein wenig spät, über das zweifellos große Talent berichten. Matthew Miller A/W 2011 Seine A/W 2012/13 Show konnten wir uns „live“ während der London Fashion Week anschauen (Fotos folgen). Ein absolutes Highlight. Mit seinen textilen Kreationen trifft der Jungdesigner den Nerv der Zeit. Kernpunkte seiner Arbeit: Maskulinität, Modernität und Technologie. In seinem Werk kommt es zu einer Fusion von perfektem Schneiderhandwerk und progressiven Stoffen und Schnitten. Miller verwendet häufig Stoffe aus dem Performance-Bereich, die er nicht selten durch Digitaldrucke veredeln lässt. Seine Skills hat Miller auf dem Royal College of Art in London erlernt. Liebhaber von Männermode, da sollte es ja hoffentlich ein paar unter den Lesern von Dandy Diary geben, sollten sich nun die Zeit nehmen und sich durch die Kollektionen von Matthew Miller klicken. Es lohnt sich, versprochen! Überblick über seine S/S 2012 Kollektion:

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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