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Next big thing: Matthew Miller

Wir wollen euch mal wieder ein neues Talent im Sektor Männermode vorstellen. Matthew Miller. In Anbetracht seiner ultrastarken Designs ist es eine Schande, dass wir erst jetzt, ein wenig spät, über das zweifellos große Talent berichten. Matthew Miller A/W 2011 Seine A/W 2012/13 Show konnten wir uns „live“ während der London Fashion Week anschauen (Fotos folgen). Ein absolutes Highlight. Mit seinen textilen Kreationen trifft der Jungdesigner den Nerv der Zeit. Kernpunkte seiner Arbeit: Maskulinität, Modernität und Technologie. In seinem Werk kommt es zu einer Fusion von perfektem Schneiderhandwerk und progressiven Stoffen und Schnitten. Miller verwendet häufig Stoffe aus dem Performance-Bereich, die er nicht selten durch Digitaldrucke veredeln lässt. Seine Skills hat Miller auf dem Royal College of Art in London erlernt. Liebhaber von Männermode, da sollte es ja hoffentlich ein paar unter den Lesern von Dandy Diary geben, sollten sich nun die Zeit nehmen und sich durch die Kollektionen von Matthew Miller klicken. Es lohnt sich, versprochen! Überblick über seine S/S 2012 Kollektion:

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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Were huge fans of the Toilet Paper Magazine! Read our homage to Maurizio Cattelan on DANDY DIARY!

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