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C’est cool: Rattenschwanz

Bei Dandy Diary teilen wir – neben unser seit Jahren ausgelebten Passion für ausschweifende Nächte – eine Gemeinsamkeit: unseren Ekel vor Ratten.

Die Tiere, die, da sind wir uns ziemlich sicher, werden irgendwann einmal die Herrschaft über die Welt übernehmen, machen uns wahnsinnige Angst.

Daher taten wir uns auch anfangs ein wenig schwer mit dem von London kommenden Frisurentrend: dem Rattenschwanz. Allein der Begriff sorgt bei uns für ein keinesfalls wohliges Aufstellen der Sackhaare.

Der Rattenschwanz ist ein dünner, oftmals geflochtener Zopf, der hinten im Nacken stehen gelassen wird. Man kennt ihn auch als Zündschnur, Schwänzchen, Swinserl und Saschazöpfchen. Oder in Bayern auch (Obdacht!) als Ratzenfrisur.

Der Rattenschwanz wird nicht mehr von 6-jährigne Coolcats von etwas zu crazy Müttern und Asozialen, die die Frisur seit den 80er Jahren nicht mehr ablegt haben, getragen, sondern von den modehungrigen Opinion-Leadern aus Londons Osten. 

Bei der Show des noch nicht allzu bekannten, dafür in der Szene schwer angesagten Londoner Labels COTTWEILER, verpasste man gleich dem Großteil der Models einen Rattenschwanz. Hier waren es Extensions die zum Einsatz kamen. Viel cooler ist natürlich ein echter Rattenschwanz. Ist ja klar!

Wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen, doch der Trend Rattenschwanz könnte ein Anzeichen für das Comeback des Vokuhila sein. Das tut uns wirklich leid.

 

NEWS

 

Next big thing: D.TT.K

Wenn man sich durch die Stores ‚klickt‘, die das japanische Label D.TT.K derzeit verticken, dann wird schnell klar, wie schwer angesagt das Brand zu zur Zeit ist. Denn D.TT.K wird bei OPENING CERMONY, Vfiles oder aber im GR8 Store verkauft. Die Crème de la Crème also.

D.TT.K. wurde 2012 von einem Künstler-Kollektiv in Tokio gegründet. Ziel ist es Mode, Kunst und Musik zu fusionieren. Die aktuelle Kollektion lässt an das französische Label ASSK denken, das Label, welches wir dem Berliner Publikum im Rahmen einer Mode-Installation im #dandydiayspace vorgestellt haben.

D.TT.K. spielt – wie so viele gehypte Marken aus dem Avantegarde-Streetwear-Sektor – mit XXL-Logo-Prints, sportlichen Stoffen & Schnitten, Referenzen zu Prollkultur und Racing (Motocross).

Wer genau hinter D.TT.K. steckt ist bislang unklar. Markenbildung á la Meister Margiela. Die Zukunft wird zeigen, ob die Strategie aufgeht. Wir sind jedenfalls gespannt und wünschen uns nicht lieber als in einem D.TT.K  Shirt auf einer Motocross Maschine durch Berlin zu rasen.

 

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