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NEWS

 

New York: Besuch bei Barneys

Barneys in New York gehört sicherlich zu den heißesten Concept Stores der Welt. Hier gibt es so ziemlich alles, was das Herz eines jeden Modefans höher schlägen lässt. Echt jetzt.

Auf Einladung der Marketingabteilung habe ich mir vor allem die dritte Etage des Menswear-Stores angeschaut. Dort werden die schärfsten Marken des Planeten gezeigt und verkauft: Alexander McQueen, Ann Demeulemeester, Balenciaga, Balmain, Burberry Prorsum, Comme des Garcons, Dior Homme, Dries van Noten, Gareth Pugh, Givenchy, Jil Sander, Lanvin, Maison Martin Margiela, Raf Simons, Rick Owens, Tamanyha (!), Yohji Yamamoto, Yves Saint Laurent und einige weitere.

Die Auswahl ist wirklich beeindruckend und sehr, sehr gut ausgewählt. Beim Anblick der Etage wurde mir klar, dass der Barneys Einkäufer nicht nur einen der geilsten Jobs der Welt haben muss, sondern vor allem auch ein echter Kurator ist. Mode ist ja sowieso die neue Kunst.

Ähnlich wie im Stripclub, in dem ich gestern Abend war, galt für mich allerdings die Devise: für das volle Programm fehlt leider die Asche. Also blieb mir nichts weiter übrig, als die geilen Teile schmachtend anzuglotzen. War auch schön.

Barneys, 660 Madison Ave, New York, barneys.com

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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