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NEWS

 

New York: Besuch bei Barneys

Barneys in New York gehört sicherlich zu den heißesten Concept Stores der Welt. Hier gibt es so ziemlich alles, was das Herz eines jeden Modefans höher schlägen lässt. Echt jetzt.

Auf Einladung der Marketingabteilung habe ich mir vor allem die dritte Etage des Menswear-Stores angeschaut. Dort werden die schärfsten Marken des Planeten gezeigt und verkauft: Alexander McQueen, Ann Demeulemeester, Balenciaga, Balmain, Burberry Prorsum, Comme des Garcons, Dior Homme, Dries van Noten, Gareth Pugh, Givenchy, Jil Sander, Lanvin, Maison Martin Margiela, Raf Simons, Rick Owens, Tamanyha (!), Yohji Yamamoto, Yves Saint Laurent und einige weitere.

Die Auswahl ist wirklich beeindruckend und sehr, sehr gut ausgewählt. Beim Anblick der Etage wurde mir klar, dass der Barneys Einkäufer nicht nur einen der geilsten Jobs der Welt haben muss, sondern vor allem auch ein echter Kurator ist. Mode ist ja sowieso die neue Kunst.

Ähnlich wie im Stripclub, in dem ich gestern Abend war, galt für mich allerdings die Devise: für das volle Programm fehlt leider die Asche. Also blieb mir nichts weiter übrig, als die geilen Teile schmachtend anzuglotzen. War auch schön.

Barneys, 660 Madison Ave, New York, barneys.com

SPECIAL

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TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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