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New in: Opening Ceremony Schuhe

Das sind meine neuen Schuhe. Sie sind von Opening Ceremony. Korklederoptik, eine extra-dicke Sohle. Da ich weiß, dass sie in naher Zukunft, die nächste wilde Nacht, nicht mehr aussehen, wie sie aussehen sollten, nämlich ohne jeden Makel, habe ich noch schnell ein Foto von meinem Neukauf für euch, für mich gemacht.

Foto: David Kurt Karl Roth

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

American Apparel: Ex-Mitarbeiter über King “Dov Charney”

Über AMERICAN APPAREL kreist seit geraumer Zeit ein bedrohlicher Pleitegeier.

Vor wenigen Tagen berichteten diverse Medien, dass AA insolvent ist.

Und während die von Dov Charney gegründete Marke auf dem Sterbebett liegt, hat das NYLON Magazine noch einmal bei Ex-American Apparel Mitarbeitern nachgefragt, wie es war für die einstige Hipster-Lieblingsmarke zu arbeiten.

Resultat: ein unterhaltsames Sammelsurium an Geschichten über King Dov Charney, der berühmt berüchtigt war für seine Eigenheiten (Fäkalien auf seine Untertanen werfen) und sexuellen Eskapaden (ausschließlich Socken über erigiertem Glied im Büro tragen).

Auszug aus den Erlebnissen der American Apparel Mitarbeiter:

“I had to stay at his apartment a few times and he was such a weirdo! He had a maid/cook. He would never flush the toilet—I had to flush his shit multiple times.”

“But then he would come into a store and tell a manager she would have to switch to backstock or leave the company because he wouldn’t have her face on his floors. He was a shitty parent to a lot of young people who didn’t give a fuck about anything. Maybe that’s Dov’s personal legacy.”

“He definitely had severe mood swings though, and would call you at all hours of the night to complain about something. He could get pretty brutal with name-calling and would use stuff from your personal life against you.”

“I went to his mansion a few times, but he wasn’t here. It was super sparse. I’ll never forget one room had three columns with a VHS boxset of all of The Godfather movies. That was all that was in there.”

“Unfortunately, he has a chip on his shoulder and a sort of God complex, á la Hugh Hefner, and thought he could get away with anything. He did have a lot of girls on the books that didn’t work, paid off girls to not talk, etc. He was super flagrant with money, which was likely a huge cause of his downfall.”

Mehr Geschichtl zu Dov Charney und seiner Ex-Marke AA könnt ihr bei den Kollegen von NYLON lesen.

 

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Comeback: Buffalo Style

Während die 1980er Jahre gemeinhin als zwar extrem stylische aber wenig substantielle Zeit wahrgenommen wurde, gab es auch in dieser Dekade einen Gegenentwurf zur gängigen, slicken Designer-Mode. Und dieser Gegenentwurf stammte natürlich aus London.

Ray Petri (1948-1989) prägte als Stylist für Magazine wie The Face, i-D und Arena den “Buffalo”-Look, der aus der DIY- und Post-Punk-Bewegung entstammte und dem karrieregeilen Wall-Street-Gewinnerlook der 80s diametral gegenüberstand. Der Buffalo-Look ermöglichte es seinem Träger auch ohne viel Geld für Designerklamotten auszugeben, eine hippe, urbane Attitüde an den Tag zu legen.

Buffalo prägte vor allem den Look der Londoner Jugend in den 80er Jahren – beeinflusst aber bis heute die Arbeit von Stylisten, Designern und Fotografen. Auf dem Tumblr von Carinne Roitfelds “CR Fashion Book” finden sich beispielsweise einige ikonographische Fotos aus der Zeit mit historischen Einordnungen.

Ray Petri selbst trug die Buffalo-Uniform schlechthin: alte LEVI’S Jeans, eine MA-1 Bomberjacke und DOC MARTENS Schuhe – der Look ist bis heute ein Klassiker.

Marken wie DOC MARTENS und BEN SHERMAN x ALPHA INDUSTRIES haben das 30-jährige Jubiläum des Buffalo-Looks zum Anlass genommen, eine Kollektion drumherum zu stylen und eigene Kampagnen damit zu shooten. Bei DR. MARTENS sieht das so aus:

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Die Londoner Marke BEN SHERMAN wiederum hat dem Buffalo-Punk-Style gemeinsam mit dem Bomberjacken-Hersteller ALPHA INDUSTRIES ein eigenes MA-1 Modell gewidmet und dazu von Buffalo-Mitgründer Barry Kamen einen Kurzfilm drehen lassen:

Hier die Modelle der BEN SHERMAN x ALPHA INDUSTRIES “Buffalo” Special Edition:

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Auch Doc Martens hat anlässlich des Buffalo-Comebacks einen Film drehen lassen und zeigt uns darin die Ästhetik der Buffalo-Crew:

Von: Jakob

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