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NEWS

 

New in: COMME des FUCKDOWN

Erstmalig hab ich das COMME des FUCKDOWN-Logo beim angesagten Rapper A$AP Rocky gesehen.Wenige Tage später dann habe ich drei arschkoole Typen mit ebenjenen Caps, Beanies und Shirts in New Yorks derzeit wohl schärfstem Club, dem Electric Room, gesehen. Spätestens da war mir klar: ich muss den Shit ebenfalls haben – um genauso kool zu sein wie A$AP Rocky und die heiße Crew aus dem Electric Room.

COMME des FUCKDOWN ist – das sieht ja wohl jedes Kind – eine Abwanldung der Rei Kawakubo Marke Comme des Garcons. Ausgedacht hat sich das der in New York und L.A. lebende Ukrainer Russ Karablin. In seinem Streetwear-Store verkauft er vornehmlich seine eigene Marke SSUR, vor knapp zehn Jahren hat er allerdings auch erstmals eine Mütze mit dem COMME des FUCKDOWN-Print angeboten. Seit kurzem gibt es jetzt eine Neuauflage in Form einer kompletten Kollektion, die sich vor allem bei New Yorker Rappern großer Beliebtheit erfreut. Die toughen Boys wollen mit der Marke sowohl Street Credibility und Lokalpatriotismus als auch das Wissen um Mode und Rei Kawakubo demonstrieren. Finden wir natürlich super. Genauso wie Rap-Musik.

Als Begründung für die Neuauflage der COMME-Kollektion sagte Karablin dem Vice Magazine übrigens kürzlich:

“We brought it back again to tell the world to just chill the fuck out.”

Okay, geht klar. Wir chillen dann jetzt auch mal the fuck out. Ist schließlich Sonntag.

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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