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New Era X Jeremy Scott – leider unschön!

Jeremy Scott finden wir doof. Da kann auch eine Kooperation mit New Era, einer unserer Lieblingsmarken für Basecaps, nicht wirklich etwas daran ändern. Wir fragen uns ernsthaft, wie es dazu kommen konnte,  zu New Era und Jeremy Scott. Ein verzweifeltes “Wieso?” muss erlaubt sein. 

Denn zuletzt kooperierte man bei New Era doch mit dem bei Modeliebhabern derzeit hoch im Kurs stehenden Label KENZO. Und jetzt, mit dem lautesten Designer des Planeten Erde, Jeremy Scott.

Auch bei den Designs für New Era bleibt Scott seiner Linie treu: laut und geschmacklos. Unklar ist, wer sich die Entwürfe von Scott auf den Schädel setzen soll, Pimps und Bordsteinschwalben? Oder ein wilder Haufen Bears, bevor sie sich in das feucht-fröhliche Nachtleben stürzen?

Für New Era entwirft Scotty unter anderem eine glänzende Cap mit der plakativen Aufschrift “One”, eine Cap mit gruseligem Schlangenlederimitat und eine Cap, welche uns an einen Lampenschirm denken lässt: 

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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