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Neue Regeln bei der Vogue: keine unter 16-jährigen Models mehr

Glaubt man der New York Times – und das sollte man, denn wenn man denen nicht glaubt, wem dann? – haben die 19 internationalen Ausgaben der Vogue beschlossen ab sofort keine Models, die jünger als 16 Jahre sind, in ihren Heften zu zeigen.

Der Vorsitzende des Condé Nast-Verlags, in dem sämtliche Vogue-Ausgaben erscheinen, sagte dazu:

“Vogue editors around the world want the magazines to reflect their commitment to the health of the models who appear on the pages and the well-being of their readers.”

Was an einem unter 16-jährigen Mädchen ungesund ist, wollte er aber nicht sagen.

Hier die sechs Regeln, die sich die Vogue-Chefs selbst gegeben haben im Wortlaut:

“1. We will not knowingly work with models under the age of 16 or who appear to have an eating disorder. We will work with models who, in our view, are healthy and help to promote a healthy body image.

“2. We will ask agents not to knowingly send us underage girls and casting directors to check IDs when casting shoots, shows and campaigns.

“3. We will help to structure mentoring programs where more mature models are able to give advice and guidance to younger girls, and we will help to raise industry-wide awareness through education, as has been integral to the Council of Fashion Designers of America Health Initiative.

“4. We will encourage producers to create healthy backstage working conditions, including healthy food options and a respect for privacy. We will encourage casting agents not to keep models unreasonably late.

“5. We encourage designers to consider the consequences of unrealistically small sample sizes of their clothing, which limits the range of women who can be photographed in their clothes, and encourages the use of extremely thin models.

“6. We will be ambassadors for the message of healthy body image.”

Dass wir bei Dandy Diary eine solche Reglementierung und Beschneidung der künstlerischen Ästhetik zutiefst ablehnen ist klar. Denn (und da zitieren wir nur allzu gern unseren Helden Marc Jacobs):

„Ich mache meine Show so, wie ich denke, dass es richtig ist und nicht so, wie jemand anders denkt, dass es richtig ist. Ich sehe keinen Grund, warum ich diese Models nicht engagieren sollte. Es gibt Kinder-Schauspieler und Kindermodels für Kataloge und Co. Also denke ich, wenn die Eltern es erlauben und die Kinder Lust haben, ist das o.k.!“

Obiges Bild zeigt übrigens das zehnjährige Model Thylane Lena-Rose Blondeau. Erschienen ist das Bild in der 2011er Januar Ausgabe der französischen Vogue.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

NEWS

 

BoF Ranking: die weltbesten Modeschulen

Die von uns verehrten Kollegen von BUSINESS OF FASHION haben ein Ranking der weltbesten Modeschulen.

Die Top-List der Modeschulen wurde aufgrund von drei Faktoren erstellt: globaler Einfluss, langfristiger Wert und Lernerfahrung.

Insgesamt wurden die Daten von 4000 Studenten // Absolventen von 24 Modeschulen sowie globalen “Fashion Influencern” ausgewertet. Ausführliche Infos zum BoF Bewertungssystem findet ihr hier.

Central Saint Martins hat, wie zu erwarten war, hervorragend abgeschnitten. Das CSM ist die beste Modeschule für den Bachelor-Abschluss und zweitbeste für den MA-Abschluss (Royal-College of Art >> laut Business of Fashion die beste Schule für den Master-Abschluss).

Laut BoF sind nur 57 % aller Modeschulen-Absolventen mit ihrer Karriere, welche auf die Lehrjahre auf einer der 24 Schulen folgt, zufrieden. Keine der deutschen Modeuniversitäten hat es in das Ranking geschafft.

In Deutschland fehlt es an konkurrenzfähigen Modeschulen mit internationalem Format. Es mangelt an Lehrkräften wie der Central Saint Martins Legende Louise Wilson, die eine ganze Armada an jungen Designern beeinflusste und ihnen dabei half den Mode-Olymp zu erklimmen.

Es gibt kaum Designer (außer Damir Doma), die in den letzten Jahren auf einer deutschen Modeschule waren, denen nach ihrer Ausbildung der internationale Durchbruch gelang.

Wenn Deutschland, der Standort Berlin, zukünftig eine relevante Rolle in der Modebranche spielen will, dann muss man an der Basis, bei den Modeschulen ansetzen.

Undergraduate Courses (BA)

1. Central Saint Martins, London

2. Bunka Fashion College, Tokyo

3. Kingston University, London

4. Parsons The New School of Fashion, New York

5. Fashion Institute of Technology, New York

Graduate Courses (MA)

1. Royal College of Art, London

2. Central Saint Martins, London

3. Royal Academy of Fine Arts Antwerp, Antwerp

4. London College of Fashion, London

5. Savannah College of Art and Design, Savannah, Atlanta

FASHION SHOWS

 

Mission to Mars: Björn Borg

Das Projekt MARS ONE hat in den letzten Monaten für viel Wirbel in den Medien gesorgt.

Der niederländische Unternehmer Bas Landsorp will bis zum Jahr 2027 Menschen auf dem Mars landen lassen, um dort eine menschliche Siedlung aufzubauen.

Die “Astronauten” des Projekts werden, so der Plan, nicht wieder zur Erde zurückkehren. Ein One-Way-Ticket. BJÖRN BORG Designer James Lee ließ sich für seine aktuelle Kollektion von der Mars Mission inspirieren.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Modemacher von den visionären Missionsplänen der Menschheit inspirieren lässt, bereits in den  1960er Jahren beeinflussten erste Weltraumfahrten und die Mondlandung (1969) die Mode:

Pierre Cardin, Paco Rabanne und André Courrèges entwarfen Space-Mode. Cat-Suits mit oberschenkelhohen, futuristischen Boots, helmähnlichen Hüte und Halsketten aus Schwermetallen.

BJÖRN BORGs “Training for Mars” Kollektion, welche wir am ersten Tag der Stockholm Fashion Week zu sehen bekamen, hatte etwas retro-futuristisches.  Man musste unweigerlich an Wes Anderson denken, als die Models in ihren Looks über den kreisrunden, mit rotem Sand und Steinen bedeckten Catwalk schritten.

Zu Ehren von James Lee und seinem Team kamen auch MARS ONE “Mastermind” Bas Landsorp sowie 4 potenzielle Mars Astronauten, die nach dem Defilee von neugierigen Erdbewohnern umringt wurden, die sie um Interviews und Selfies baten, zur Björn Borg Show.

Mehr Infos zum Björn Borg gibt es im James Lee Interview, welches wir letzte Saison im schönen Stockholm geführt haben. Zum Interview bitte hier entlang.

 

TRENDS

 

Trend: Loafers sind wieder kool!

Wenn zwei der angesagtesten Streetwear-/Sportswear-/Skate-Labels, nämlich SUPREME aus New York und PALACE aus London, einem eher wenig sportlichen Klassiker der Herrengarderobe zuwenden, weiß man: der Trend kommt – und zwar richtig!

Im jüngsten Lookbook von PALACE SKATEBOARDS hatten wir ja bereits den exzessiven Einsatz von LOAFERS, also Leder-Herren-Slippern, in Kombination mit weiten Cargo-Hosen und einem generellen Grungy-Skate-Look beobachtet.

Jetzt hat das New Yorker Hype-Label SUPREME nachgelegt:

In einem Editorial für das japanische THEM-Magazin sieht man die brandneue Kollektion mit schwarz-weißen Loafers kombiniert. Skate-Schuhe und Sneakers werden nicht gezeigt.

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Wir empfehlen, euch rasch Slip-Ons zuzulegen – und sie Bitteschön nicht zur klassischen Ivy-League Garderobe zu kombinieren, wie es zum Beispiel die Luftpumpe Johannes Hübl macht, sondern zu Sportswear, Streetwear, Funktionsklamotte und weißen Socken. Und wenn ihr das so macht, das garantieren wir, seid ihr zumindest für den Moment die heißesten Typen des Planeten.

Von: Jakob

 

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Backstage Bjrn Borg SS 2016!

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