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Nachtrag: Fashion Porn in der Tush

Dass die Print-Presse ein wenig langsam ist, in irgendwie allem, wissen wir mittlerweile. Deshalb gibt’s ja Blogs.

Ein besonders schönes Beispiel für die Langsamkeit gedruckter Magazine ist ein kurzer Artikel über unseren “Fashion Porn” in der Tush.

In der Woche vor Veröffentlichung unseres Films, also Anfang Januar, bin ich in die Tush-Redaktion gefahren und habe ein kurzes Interview dazu gegeben.

Dann kam die Film-Premiere, diverse Artikel erschienen on- und offline, das Fernsehen drehte ein paar Einspieler und so weiter. Irgendwann, ungefähr Mitte Februar, ebbte die Aufmerksamkeitsflut wieder ab.

Und jetzt: tadaaaaa!! Ein Vierteljahr später kommt der Nachzügler: ein kleiner Bericht in der Tush zu unserem “Fashion Porno”, von dem wir selbst schon beinahe vergessen hatten, dass wir ihn je gedreht haben – so lang ist das her.

Der Kauf der Tush (1/2012) lohnt sich aber trotz des Zeitverkaufs natürlich sehr. Und sei es nur wegen meines Zitats: “Ich glaube nicht, dass es ein Film ist, zu dem man besonders gut onanieren kann.”

War mir damals beim Interview gar nicht klar, dass wir nicht nur den ungefähr ersten Fashion Porno der ganzen Welt gedreht haben – sondern vielleicht auch den ersten Porno, zu dem es eher schwer fällt sich selbst zu befriedigen. Yeah!

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Huhu! Shooting with ARD today and giving the deepest of all fashion blogger insights. Soon on TV. Oi!

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