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Nachtrag: Fashion Porn in der Tush

Dass die Print-Presse ein wenig langsam ist, in irgendwie allem, wissen wir mittlerweile. Deshalb gibt’s ja Blogs.

Ein besonders schönes Beispiel für die Langsamkeit gedruckter Magazine ist ein kurzer Artikel über unseren “Fashion Porn” in der Tush.

In der Woche vor Veröffentlichung unseres Films, also Anfang Januar, bin ich in die Tush-Redaktion gefahren und habe ein kurzes Interview dazu gegeben.

Dann kam die Film-Premiere, diverse Artikel erschienen on- und offline, das Fernsehen drehte ein paar Einspieler und so weiter. Irgendwann, ungefähr Mitte Februar, ebbte die Aufmerksamkeitsflut wieder ab.

Und jetzt: tadaaaaa!! Ein Vierteljahr später kommt der Nachzügler: ein kleiner Bericht in der Tush zu unserem “Fashion Porno”, von dem wir selbst schon beinahe vergessen hatten, dass wir ihn je gedreht haben – so lang ist das her.

Der Kauf der Tush (1/2012) lohnt sich aber trotz des Zeitverkaufs natürlich sehr. Und sei es nur wegen meines Zitats: “Ich glaube nicht, dass es ein Film ist, zu dem man besonders gut onanieren kann.”

War mir damals beim Interview gar nicht klar, dass wir nicht nur den ungefähr ersten Fashion Porno der ganzen Welt gedreht haben – sondern vielleicht auch den ersten Porno, zu dem es eher schwer fällt sich selbst zu befriedigen. Yeah!

FASHION SHOWS

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Insolvenz: Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN an Schweizer Investor verkauft

Die schillernde Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN, die vor allem für ihre noch schillernderen Inhaber Günther H. Stelly und Jan-Henrik M. Scheper-Stuke bekannt war, hat, wie jetzt bekannt wurde, bereits im September 2014 Insolvenz angemeldet. Vor wenigen Tagen wurde die Mehrheit am Unternehmen an einen Schweizer Investor verkauft.

Insolvenzverwalter Christian Otto von der Kanzlei Hermann Wienberg Wilhelm sagt: “In der Manufaktur wird weiter ganz normal produziert, auch alle Ladengeschäfte sollen weiter bestehen bleiben. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.”

Nachdem mit HERR VON EDEN vor einiger Zeit schon ein ebenfalls, wenn auch sehr anders, schillernder Player der deutschen Herrenmodebranche Insolvenz angemeldet hatte, trifft es nun die nächste, nicht unbekannte Marke, die auf hochqualitative Handarbeit und extravagantes Marketing gesetzt hat. Das ist: kein gutes Zeichen für die Branche.

Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, der EDSOR KRONEN 2010 von Günther H. Stelly übernahm, reist in der kommenden Woche für Gespräche zum neuen Eigentümer in die Schweiz. Gegenüber DANDY DIARY sagt er: “Es stehen noch wichtige Punkte auf der Agenda, die einer Klärung bedürfen.”

Nach Ende-Ende klingt das zumindest nicht. Wir wünschen viel Erfolg!

Von: Jakob

 

LOOKS

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

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