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NEWS

 

My Fashion Victims – 4


BerlinFashion.TV
Ihr denkt, dass die “digitale Armbanduhr”, die euer Handgelenk ziert, noch cool ist. Ihr liegt falsch! Die Grenzen der Tragbarkeit sind längst überschritten. 80er Jahre Armbanduhren der Marken Casio und Seiko sind untragbar.
Derartige Uhren sollte man “Stylern” überlassen, deren Sinn für Mode lediglich rudimentär ausgeprägt ist. Diejenigen unter euch, die den Anspruch haben, “modisch zu sein”, die sollten sich von ihren Armbanduhren schnellstmöglich verabschieden. Ihr könntet die Uhren in den Müll werfen. Oder noch besser: einem Styler, der gerade aus dem Solarium kommt, gegen die noch glühende 500er Ergoline-Birne werfen.
Auch My Fashion Victims – 4 ist in Kooperation mit BerlinFashion.TV entstanden. Mein Dank gebührt: Kai&Margarita, sowie Kameramann Alejandro, einem großartigen Mann vor- und hinter der Kamera. Desweiteren muss ich mich bei Chris bedanken, dessen Grundidee den Anstoß zur vierten Edition von My Fashion Victims gab. Und natürlich bei Philip von Mollenkott, der Mann, der sich immer wieder bereitwillig von mir umbringen lässt.

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TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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