Moderne Maskulinität: Das neue Männermagazin Johnson

Dass Printmedien auch in der Zukunft nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden werden, zeigt allein die Unzahl monatlich neu erscheinender Magazine. 

Unter ihnen ist neuerdings auch Johnson, ein explizit an die Männerwelt gerichtetes Magazin. Anders als klassische, vor Testosteron strotzenden Print-Publikationen wie GQ, Playboy oder Men’s Health geht es bei Johnson aber weder um das perfekte Fitnessprogramm, Klatsch-News oder dicke Titten (leider!), sondern um die facettenreiche und diverse Lebensgestaltung des modernen Mannes:

Den Spagat zwischen Modeparties und Fußballspielen, Kunstausstellungen und Sauftouren.

Das Magazin soll so um die Welt reisende Fashion Editors (siehe Dandy Diary) ebenso ansprechen wie den Teenager, der in seinem Bett, irgendwo im tiefen Norden Londons an Hiphop Beats rumbastelt, so der Macher hinter Johnson, Rob Meyers.

In der ersten Ausgabe von Johnson, welches an Berlins hottesten Magazinexport 032c, denken lässt, findet man eine Fotostrecke mit Pieces des gehypten US Skateboard-Labels Bianca Chandon, Fotografien von Ikone Andy Warhol und einen großen Artikel zu JW. Anderson.

Außerdem bringt Rob Meyers, der auch als Creative Director für das Musikmagazin Clash verantwortlich ist, A$AP Rocky und den hochspannenden Musiker Raury, der seine Musik selbst als Genre-los bezeichnet, in einem Feature zusammen.

Neben dem saustarken Layout finden wir die Kombination aus den für die Mode so wichtigen Subkulturen und extrem stilvoller und starker Männlichkeit natürlich: SUPER.

Johnson erscheint zweimal jährlich. Wer Eier hat und was auf sich hält, lässt sich bitte sofort zum nächsten Zeitschriftenladen fahren und ersteht die erste Ausgabe. Go!

Text: David Jenal

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Category: News

Tags: Johnson

Von: David Kurt Karl Roth

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