Mission Impossible: Selbst Nicola Formichetti kann DIESEL nicht cool machen

Nicola Formichetti ist in seiner Karriere bislang so ziemlich alles gelungen.

Er hat aus einer unbekannten Stefani Joanne Angelina Germanotta die Stilikone Lady Gaga gemacht. Formichetti hat mit seiner Arbeit für Dazed & Confused Mitte der 90er Jahre das Bild von “Cool Britannia” entscheidend geprägt.

Und als Creative-Director für MUGLER brachte er das über Jahrzehnte in der Bedeutungslosigkeit verschwundene Modelabel dank furiosen Fashion Shows mit Tattoo-Model Rick Zombie wieder in Schlagzeilen.

Doch bei seiner letzten großen Herausforderung – sein Job als Artistic-Director für DIESEL – droht Formichetti zu scheitern. Er kann machen was er will: DIESEL wird einfach nicht cool!

Da hilft weder das Geld von Renzo Rosso, mit dem hippe Magazine, wie Dazed Confused oder i:D Magazine geschmiert werden, damit sie DIESEL hypen, noch die gar nicht mal so üblen Instagram Kampagnen (#DIESELREBOOT).

Woran scheitert es?! Die Antwort ist einfach, weil nahe liegend bei einer Modemarke. Es ist sind die Designs, die so dermaßen gruselig aussehen, dass Niemand, der ein Funken Stil in sich trägt, sie freiwillig tragen würde (außer man ist Pleite und bekommt Geld dafür :)).

Formichetti und sein DIESEL Design-Team kamen beispielsweise auf die glorreiche Idee der Jog Pants. Ein Hybrid aus Jogginghose und Jeans. Sie führten zusammen, was nicht zusammengehört. Niemals.

Oder Jeansjacken im Biker-Stil, welche nach Köln, Ehrenstraße, 2005 aussehen, nicht nach Zeitgeist. Auch unschön: Jacken, auf denen Aufnäher, auf denen “Successful” steht.

Da bleibt uns nur ein entsetztes “Whooooatthhhh!?”

Category: Trends

Tags: diesel, Nicola Formichetti

Von: David Kurt Karl Roth

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