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Metal Couture

Foto: Petulantrumblings.com

Tragbare Kunst, so lässt sich die Arbeit von Manuel Albarran wohl am Besten beschreiben. Seine metallenen Kreationen sind derzeit omipräsent in Modemagazinen, Kinofilmen und Musikvideos. Der spanische Designer zeigt mit seinem Werk, dass das “Neue” in der Mode durchaus noch möglich ist. Allzu gern würde ich seine Website verlinken, doch ich kann auch nach langer Suche im World Wide Web keine funktionstüchtige Homepage finden,  die man Albarran zu rechnen könnte, daher bleibt es bei einem Text ohne Verlinkung.

Kann Mode Kunst sein? Die Arbeiten von Manuel Albarran lassen nur eine Antwort zu: Ja, sie kann. Er beweist, dass Mode mehr kann, als schlichtes Bekleiden, das sie durchaus in der Lage ist eine Kunstform zu sein. Er ist ein Designer, der tragbare Kleidung aus Metall erschafft. Nicht nur Magazine wie Dazed&Confused haben seine Arbeit gefeatured, nein, auch aus prominenten Kreisen erfährt der spanische Konzeptkünstler große Unterstützungweiter.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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