arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Merci Mode!

Es soll Menschen geben, die behaupten allen Ernstes, dass Mode etwas oberflächliches, etwas triviales ist. Diese Ungläubigen werde ich heute eines Besseren belehren. Wie unglaublich wichtig Modetrends sein können, dass werde ich anhand einer Anekdote aus meiner Jugend erläutern:

Ich, damals noch blutjung, ein asymmetrisches Pony auf meinem betrunkenen Schädel, in meinem favorisierten Club, Joy, in Calden, tiefe Provinz in Nordhessen. Ein Junge kommt auf mich zu, checkte, so nannte man das zu dieser Zeit, mich. Ich schlug ihn, er schlug zurück. Ich brach zusammen, rollte mich in die embryonale Stellung. Der Junge, dessen linker Haken mich niederstreckte, ließ von seinem Opfer ab.

Foto: cdn.buzznet.com; Emomatte

Der nächste Tag, wohl bemerkt der 24.12.2002, also Weihnachten: Kopfschmerzen und, noch viel schlimmer, ein gigantisches blaues Auge von letzter Nacht. Das alljährliche Weihnachtsfest mit der Familie stand an. Und ich, der Sohnemann, ein blaues Auge. Asozial.

Ich kühlte, ich schminkte, doch nichts half. Stunde für Stunde verging, dass blaue Auge blieb. Dann kam mir die Idee, und nun kommt die Mode ins Spiel: Ich kämmte mein asymmetrisches Pony, damals verdammt cool, über mein lädiertes Auge, danach sorgte eine Dose Haarspray, welche ich auf meine modische Haarpracht sprühte, für den nötigen Halt. Das blaue Auge war nicht mehr zu sehen. Einäugig, besser als blauäugig, überstand ich das weihnachtliche Abendessen.

Die Mode, konkreter ein modischer Haarschnitt, retteten mich. Dank der Mode gelte in meiner Familie noch heute als „Musterenkel“ und „Vorzeige-Sohn“ . Oder so ähnlich.

Ach so, der junge Mann auf dem Foto, dass bin ich natürlich nicht. Das ist ein Emo, die sind oft traurig und tragen auch heutzutage noch gern asymmetrische Ponyfrisuren.

TRENDS

FASHION SHOWS

LOOKS

SPECIAL

LOOKBOOKS

 

Calvin Klein x Tinder Kampagne!

Vor ein paar Jahren haftete Online-Dating noch etwas unschönes an.

Menschen, die sich im World Wide Web auf die Suche nach der großen Liebe begaben, galten gemeinhin als “Loooooosser”!

Das ist heute natürlich nicht mehr so. Online-Dating haftet nichts schmuddeliges mehr an. Dating-Apps wie Tinder haben das “Lovegame” für immer grundlegend verändert.

Für die neue CALVIN KLEIN Kampagne hat das US-Label mit Tinder zusammengearbeitet. Auf den Kampagnenfotos, links neben dem Protagonisten wird ein Tinder Chatverlauf gezeigt: “Raw Texts”, Real Story”, so das Versprechen.

In der Kampagne werden (vermeintliche) schwule, lesbische und heterosexuelle Pärchen gezeigt. Fotografiert hat die Tinder-Lovestory Mario Sorrentini.

 

VIDEO

INSTAGRAM

11428645_1667659620132821_544707990_n

#jetztodernie