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Mercedes Benz Fashion Week Berlin A/W 2012: Die Designer

Während für die New York Fashion Week unter anderem die Jeansmarke Levi’s bestätigt wurde, überrascht das Berliner Pendant bislang eher nicht. Wenn man der heute veröffentlichten Pressemitteilung jedoch glauben schenken möchte – und das tun wir hier bei Dandy Diary natürlich – ist die Liste der Designer und Brands, die auf der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin zeigen werden, noch nicht vollständig. Vielleicht kommt ja noch was Affenstarkes. Vielleicht auch nicht.

Wir sagen trotzdem schonmal, wer alles bestätigt ist – bislang:

ALEXANDRA KIESEL (Designer for Tomorrow 2011)

ANJA GOCKEL

AUGUSTIN TEBOUL

BLACKY DRESS

BLAME

CHRISTINA DUXA

DAWID TOMASZEWSKI

DIETRICH EMTER

DIMITRI

DONT SHOOT THE MESSENGERS

EP_ANOUI

ESCADA Sport

EVA & BERNARD

GREEN SHOWROOM

GUIDO MARIA KRETSCHMER

HUGO by HUGO BOSS

INDIAN DESIGNERS (ANEETH ARORA, KALLOL DATTA)

IRINA SCHROTTER

ISSEVER BAHRI

JULIAANDBEN

KARLOTTA WILDE

KAVIAR GAUCHE

KILIAN KERNER

LALA BERLIN

LAURÈL

LENA HOSCHEK

MAJACO

MALAIKARAISS

MICHALSKY

MINX by Eva Lutz

MONGRELS IN COMMON

ODEUR

PATRICK MOHR

PERRET SCHAAD

REBEKKA RUÉTZ

RENA LANGE

ROMANIAN DESIGNERS (LENA CRIVEANU, LUCIAN BROSCATEAN, TWENTY(2)TOO)

SCHUMACHER

SEBASTIAN ELLRICH

SISSI GOETZE

STEPHAN PELGER

VON BARDONITZ

WOOD WOOD

1913 BERLIN by Yujia Zhai-Petrow

Die Berliner Modewoche findet vom 18. bis zum 21. Januar 2012 im Zelt am Brandenburger Tor statt.

Bild: iloveponysmag.com

SPECIAL

NEWS

 

Liste mit allen Modemarken, über die JAY Z je gerappt

Dazed & Confused Journalistin, Rap-Fan und Zahlenfrau Katerine Bernhard hat es sich zur Aufgabe gemacht den Zusammenhang von Hip Hop und Mode zu analysieren. Vor rund einem Jahr hat sie eine Statistik angefertigt, in der Bernhard auflistete, welche Modelabels besonders oft in den Lyrics der US Rapper genannt werden.

Bernhard fand heraus, dass über kein Label mehr gerappt wurde, als GUCCI, doch seit 2008 schwindet die Omnipräsenz des italienischen Luxuslabels. Die Präsenz von GUCCI im Hip Hop sinkt pro Jahr um rund 23%. Und auch über LV wird immer weniger gerappt, dafür tauchen verstärkt neue Labels in den Lyrics der Rap-Giganten auf:

Tom Ford – beispielsweise – kam 2013 rund 23% öfter in den Rap Lyrics vor, als es noch 2008 der Fall war. Das erste Mal, dass Ford überhaupt in einem Rap Song genannt wurde, war 2008. Seit dem Ricardo Tisci verantwortlich bei Givenchy ist, erwähnten Rapper das französische Modehaus 95% mal mehr in ihren Texten.

Für ihr neuestes Projekt hat sich Bernhard ausschließlich mit den Lyrics von JAY Z auseinandergesetzt. Sie hat analysiert über welches Fashion Item JAY Z rappt, in welchem Jahr er das tat, in welchem Song, ob es einen Guest-Rapper gab. Alle Labels, über die der US Rapper jemals gerappt hat, hat Bernhard zum Ende ihrer Analyse in eine Textbox einfügt.

Die chronologische Auflistung aller JAY Z Hits mit Modebezug wirkt wie eine Autobiographie des US Rappers. Über den Zusammenhang von Mode und Hip Hop sagt die Expertin Bernhard folgendes: ”Ich denke nicht, dass Rapper ausschließlich Mode kommentieren, sie sind nicht nur Beobachter, sondern beeinflussen auch die Mode”.

Da mag sie nicht Unrecht haben. Jüngstes Beispiel für diese Aussage ist “Mulitply” von A$AP ROCKY, in dem der Rapper erklärt, dass BEEN TRILL und HOOD BY AIR nicht mehr cool sind. Eine Botschaft, die in der Branche sicherlich gehört wird.

Bernhard hat alle von JAY Z genannten Labels auf ein T-Shirt drucken lassen – das “Swanky Tee”. Bernhards Projekt könnt ihr bei KICKSTARTER unterstützen.

 

LOOKS

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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