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Megatrend: Sport&Funktionsbekleidung

General Idea Spring/Summer 2012

Der stetige Wandel unseres Empfindens für Ästhetik ist immer wieder faszinierend. Was wir heute als schön empfinden, werden wir morgen verabscheuen. Erstaunlich, wie wandelbar, wie zeitlich begrenzt, unser Denken über Kleidung, über Moden ist. Ein aktuelles Beispiel  für die Unberechenbarkeit der Mode ist der Sektor Sport&Funktionsbekleidung. Lange Zeit galt sportliche, funktionelle Kleidung als überaus unmodisch. Touristen, Wanderer, Angler, Jogger, Bergsteiger – allesamt Gruppierungen, welche nicht für ihren gerade für ihren guten Stil bekannt waren. Ihre Bekleidung hatte nichts, rein gar nichts, modisches. Funktionelle Kleidung war der Gegenwurf zur Mode. Doch die Mode hat uns, mal wieder, überrascht. Wir leben in einer Ära, in der der Sektor Sport&Funktionsbekleidung in Mode ist. Ein Wanderer ist natürlich noch immer keine Modeikone, weil er Wanderschuhe trägt, doch seine Schuhe, ein Part seines Outfits, sind  derzeit verdammt cool. Und die Wanderschuhe über die Jakob ja bereits geschrieben hat, sind nur ein Beispiel von vielen aktuellen Trends, deren Ursprung die Sport&Funktionsbekleidung ist. Rucksäcke, beispielsweise, auch Hightech-Sandalen, welche allzu gern von Touristen im Sommer getragen werden. Oder Visor-Caps, Turnschuhe und Fischerhüte. Und auch Jacken, in denen man problemlos den einen oder anderen eisigen Gipfel besteigen kann, sind “en vogue”, sie wurden von diversen Marken gezeigt, zu letzt gesehen in der General Idea Spring/Summer 2012 Kollektion. Man kann davon ausgehen, dass in naher Zukunft Hipster Marken wie North Face, Meindl und Fjäll Raven für sich entdecken.

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QUIZ: Welcher Modeblogger liebt es an Ärschen zu riechen und verdient 15.000,- Dollar pro Monat?

Quizfrage: welcher Modeblogger kann nichtmal einen graden Satz schreiben, leckt sich täglich selbst am Arschloch und verdient trotzdem Geld mehr als ihr mit eurem verhassten Büro-Job (nämlich etwa 15.000,- Dollar pro Monat)?

Nein, nicht Sami Slimani – der verdient mehr. Und auch nicht Jessica Weiß - die kann schreiben (und leckt sich unseres Wissens nach nicht den Po).

Es ist Bodhi. Und im Gegensatz zu Sami Slimani ist Bodhi ein Hund.

Rund 15.000,- Dollar verdient der Köter pro Monat mit dem Modebloggen. Und das alles nur, weil seine Herrchen auf die Allerweltsidee kamen, ihrem Hund Männerklamotten anzuziehen – und dann die überaus smarte Idee hatten, daraus einen Blog zu machen.

Modemarken wie AMERICAN APPAREL, GANT und ASOS zahlen gern einige hundert Dollar dafür, dass Bodhi deren Kleidung trägt. Na, wenn’s halt sonst keiner macht (außer vielleicht Sami – hier zum Beispiel).

Wir nehmen uns auf jeden Fall ein Beispiel an den Top-Verdienern Bodhi und Sami und schnüffeln uns ab sofort öfter mal am eigenen Arschloch. Vielleicht haben wir dann ja auch bald Style und das Geld.

Von: Jakob

 

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