MCM by Schöneberger No.1

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In seiner ersten Kollektion für MCM widmet sich Dirk Schönberger dem Nachtleben:

„From Munich Disco to Berlin Techno“ – von der MCM Geburtsstunde in München im Jahr 1976 bis zur Neuerfindung im heutigen Berlin.  Nach Michael Michalsky ist Dirk Schönberger bereits der zweite Designer, der erst für Adidas arbeitete, um später die Leitung bei MCM zu übernehmen. Ein Zufall? Jedenfalls ist Schönberger eine gute Wahl für die einstige Luxusmarke.

Sowohl für Adidas (verantwortlich für die Rückkehr des „Stan Smith“) als auch für JOOP hat Schönberger gute, solide Arbeit geleistet. Ein seit Jahren erfolgreicher, deutscher Designer, dem es gelingt in der Öffentlichkeit nicht durch Peinlichkeiten aufzufallen – ein Novum.

Auch seine erste Kollektion für MCM überzeugt: Er spielt mit Military-Elementen, mit langen, voluminösen, kokonhaften Silhouetten. Schlaghosen treffen auf schmal geschnittene Lederjacken, A-Linien Mäntel und viel Schwarz – die Nichtfarbe, die wie keine andere für das Berliner Nachtleben steht. Das MCM-Logo, seit Jahrzehnten omnipräsent, taucht auch in der Debüt-Kollektion Schönbergers vielfach auf.

Als repetitives Muster auf Tracksuits, Blouson-Jacken, Shorts und Schals. Die Discokugel – das Symbol für die goldenen Ära Münchens Nachtlebens – wird als glitzernder Halbmond auf Taschen und Schuhen abstrahiert. Eine Kollektion, die typisch für Schönberger, immer wieder Tailoring auf Sportswear prallen lässt. Zuletzt kooperierte MCM mit Billie Eilish – ebenfalls: eine gute, zeitgemäße Wahl!

Daher darf man mit Dirk Schönberger an der Spitze – dem neuen Global Creative Officer – bei MCM frohen Mutes in die Zukunft blicken.

Category: #dandydiaryspace

Von: David Kurt Karl Roth

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