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NEWS

 

Martin Margiela – Vision im Netz

Lange Zeit sah die Homepage von Martin Margiela wie eine Fehlprogrammierung aus. Wie eine Baustelle in den Untiefen des World Wide Web. Doch eine kleine Meldung poppte auf, die den erstaunten Besucher informierte, dass kein Fehler vorliegt.

Vor ein paar Tagen wurde die neue Website von Margiela gelauncht. Mal wieder: Innovation pur. Die Website besteht im Prinzip aus vielen PopUp-Fenstern. Jedes Social.Media-Tool hat ein Fenster. Man kann direkt mit ihnen arbeiten.

Das heißt: Man kann auf das YouTube Fenster klicken, um sich Modevideos von Margiela anzuschauen. Oder auf das Wikipedia Fenster gehen, um sich die Geschichte von Martin Margiela zu durchzulesen.

Eine, wie wir finden, visionäre Website. Denn selten hat eine Modemarke derart plakativ und wegweisend die Social-Media-Tools auf ihrer eigenen Homepage integriert und genutzt. 

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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Dandy Diary mobile office touched down in Austria

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