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Maison Martin Margiela X H&M: Wiederauflagen alter Designs – in billig

Wer alte MAISON MARTIN MARGIELA-Designs in billig haben will, muss nicht auf den Flohmarkt gehen, sondern ab dem 15. November zum schwedischen Ramschriesen H&M.

Denn die MAISON MARTIN MARGIELA-Kollektion für den schwedischen Ultra-Retailer H&M wird ausschließlich aus Wiederauflagen alter Margiela-Designs bestehen. So zumindest kolportiert es H&M in einem gekauften PR-Interview mit der britischen Männerzeitschrift GQ.

Dort sagt ein namentlich nicht erwähnter Interviewpartner:

“The collection is a series of re-editions, featuring Maison Martin Margiela garments from various seasons since menswear was introduced in 1998. Each garment will be labelled detailing the year and season of origin. The re-editions have been selected not only because of their importance in the history of the Maison, but so the H&M collection will comprise a full wardrobe for men. There are re-editions of coats, suits, denim, shirts, sweaters, shoes and accessories.”

Den Grund für eine reine Re-Issue-Kollektion liefert der oder die unbekannte Interviewte auch gleich:

“It’s a pleasure to present these re-editions of Maison Martin Margiela to a new audience, to those who were too young to buy the original pieces and those who didn’t have access to Maison Martin Margiela before the days of internet shopping. Put more simply, our designs will now be available to those who can’t afford our mainline collection.”

Erste Polaroids von den Kollektionsteilen gibt es ebenfalls zu sehen. Die MAISON MARTIN MARGIELA-Kollektion wird ab dem 15. November 2012 bei H&M zu kaufen sein. Wir empfehlen übrigens, das nicht zu tun. Denn (siehe unseren Beitrag vom Juni 2012):

“Eine Kooperation zu diesem Zeitpunkt wäre eine Enttäuschung. Denn Martin Margiela ist, oder war, das Avantgardelabel der Modebranche. Wenn man nun mit H&M zusammenarbeitet, dann gehört man mit dieser Entscheidung nicht zur Vorhut, nein, man ist ein Nachzügler.

Denn wie wir alle wissen, hat H&M schon mit Gott, Karl Lagerfeld, und der Welt, Cavalli & Co. zusammengearbeitet. Also: Martin, du Phantom der Mode, lass es sein.”

Fotos: GQ

 

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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