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Magazine: FELD 100 eingestellt // Nachfolger heißt LOVED oder so

Das Hamburger Herrenmagazin FELD HOMMES, über das Tobias Rapp einst im Spiegel schrieb “Anspruchsvolles Männermagazin  für Heteros und Schwule, die genug Geld haben, sich für teure Uhren zu  interessieren und auch mal ein Buch lesen”, und das irgendwann dann mal in FELD 100 umbenannt wurde, ist mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Das ist schade, schließlich gibt es viel zu wenige gute Männermagazine. Nun gut, die Qualität der ersten Ausgaben konnte das quartalsweise erscheinende Magazin zuletzt nicht mehr halten. Trotzdem dürfen wir alle für einen kurzen Moment wehmütig sein.

Weil die Mitarbeiter von FELD 100 aber natürlich nicht allesamt abgekratzt sind und weiterhin Bock auf ein gedrucktes Magazin haben, gibt es auch was Neues – und zwar in Form eines Nachfolgermagazins. Der Titel: “LOVED” oder “LOVED & FOUND”. Da ist man sich scheinbar noch nicht so sicher. Jedenfalls wird das Magazin nicht mehr über den Feld Verlag publiziert.

Die erste Ausgabe erscheint an diesem fürchterlichen 14. Februar – und ist stringenterweise dann auch ein Valentinstagsspecial. Nun ja.

Eine Mitarbeiterin steckte mir, dass es um folgende Themen gehen wird: “Aphrodisiakum, Blumensträuße aus Messern, Lyrik, viel nackte Haut (es geht ja schließlich um die Liebe)!”

Neben Männern sollen vermehrt auch Frauen als Zielgruppe angesprochen werden, was wir ultra-schade finden. Aber: “Angezogene Männer haben wir natürlich auch, sprich es gibt immer ‘ne Männer Modestrecke, es gibt immer D*ings die nur für Männer von Interesse sind. Aber weil wir Frauen auch lieb haben, gibt’s auch was für die.”

Wir sind natürlich jetzt furchtbar gespannt und freuen uns zumindest ein klein bißchen mehr auf diesen sonst so verhassten Valentinstag.

SPECIAL

TRENDS

 

C’est cool: Patches!

Wir wünschen uns ganz dringend Jacken, Hosen oder Sweater, auf denen unzählige Patches aufgenäht sind.

Da wir weder Bock noch Zeit für ein fabulöses DIY-Werk haben, bitten wir hiermit freundlichst alle PR-Agenturen dieses Planeten uns Designs ihrer Modemacher, auf denen Patches zu finden sind, per Eilpaket zu kommen zu lassen (Adresse: siehe Impressum)

Wie so oft war Raf Simons Vorreiter beim Trend `Patches`. Oder zu mindestens der Designer, dessen Einfluss auch in den Kollektionen der anderen Designer zu sehen ist. Simons zeigte in seiner SS 2015 Kollektion Entwürfe, auf denen Abbildungen von persönlichen Erinnerungen (Familie, Freunde, Astronaut, Hai etc.), zu sehen waren.  Er nutze die Patches als eine Art Moodboard.

Kit Neale und Astrid Andersen haben in ihren aktuellen Kollektionen (AW 2015) ihre Hosen mit Patches veredelt. Sandro PARIS die sowieso schon ultra-scharfen Lederjacken. Und der dänische Jungdesigner Martin Mitchell eine Jeansweste.

Die Regel “je mehr desto besser” gilt natürlich auch beim Patches Trend! Go for it!

 

NEWS

 

Mega-Wachstum: Hedi Slimane hat den Umsatz von SAINT LAURENT in nur drei Jahren verdoppelt

Man kann von der überholten Skinny-Silhouette, der immer gleichen Lederjacke oder dem ständigen Rückgriff auf die 1970er und Glamrock halten was man mag: die Leute kaufen den Shit.

Seit Hedi Slimane vor drei Jahren Creative Director bei SAINT LAURENT wurde, haben sich die Umsätze verdoppelt. Allein 2014 ist der Jahresumsatz um 27 Prozent auf 707 Millionen Dollar gestiegen – das hat der Luxuskonzern KERING, zu dem Saint Laurent gehört, mitgeteilt.

Für eine vorwärtsgewandte, avantgardistische Mode ist das ein eher nicht so gutes Zeichen.

Interessant wird nun zu sehen sein, ob GUCCI nach dem gleichen Prinzip geführt werden wird. Das italienische Label ist mit 3,5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr die mit Abstand größte Marke im KERING-Konzern – und hat seit diesem Jahr mit Alessandro Michele einen neuen Creative Director.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

LOOKS

INSTAGRAM

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek