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NEWS

 

Magazin Launch: Werk VI

Es ist nicht allzu lang her, da habe ich meinen Abschluss auf der Akademie für Mode und Design in Berlin gemacht. Nun gibt es mal wieder ein paar Abgänger, die in die Modewelt entlassen werden, eine Welt, in der nichts unmöglich scheint, auch kein lebenslanges Dasein als Praktikant. Das „Werk VI“ ist das Abschlusswerk des 2011er Jahrgangs. Das Cover des Magazins überzeugt: ein Model mit Army-Cut, den Haarschnitt, den auch Rapper Bushido seit Jahren trägt, eine gute Wahl. Im „Werk VI“ lässt sich ein Interview mit den Stylisten Alexx&Anton, drei Fotostrecken, ein Text zum Thema Mode und Film und Stadtgespräche finden. Der Launch des Magazins findet am Freitag, den 29. Juli, also morgen, im Bikini Berlin statt. Also: Sekt trinken, Modemagazin bestaunen.

SPECIAL

LOOKS

TRENDS

 

Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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