LVMH wants it all – 12 Milliarden für DIOR

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Der Luxuskonzern “Moët Hennessy Louis Vuitton SE” (LVMH) hat sie eigentlich alle:

70 verschiedene Marken, darunter KENZO, GIVENCHY oder auch CÈLINE, werden in 3940 Geschäften vertickt. 1987 entstand das Power Business mit den Luxusgütern durch die Fusion der Unternehmen “Moët Hennessy” und “Louis Vuitton ” aus Angst vor feindlicher Übernahme.

Mit einem Mix aus Mode und Alkohol – zwei Welten, die somit schon immer recht gut miteinander konnten – entwickelte sich LVMH zum weltweiten Branchenführer. Und zu dem gehören mittlerweile nicht nur Luxusmarken der High-Fashion Szene, sondern außerdem noch Kreuzfahrtschiffe und die Shops, in denen wir immer wieder die ECHTEN Buisnessmänner mit Anzug, Krawatte und den Wellenstein-Koffer hinter sich herschleifend das nächste HUGO-BOSS-Parfüm Regal ansteuernd beobachten können: die Duty-Free Shops an den Flughafen.

Doch das scheint dem LVMH-Boss Bernard Arnault, der ganz nebenbei auch der reichste Mann Frankreichs ist, noch lange nicht genug zu sein. Genau 74,3% von DIOR, darunter die Parfüm – und Kosmetikabteilung – gehören ihm und seinem milliardenschweren Unternehmen bereits. Für die restlichen 25,7% legte der Alles-Haben-Woller am Dienstag ein öffentliches Angebot auf den Tisch: 260€ pro Aktie. Also insgesamt: 12,1 Milliarden Euro für das gesamte französische Traditionshaus.

Neben den Tochterunternehmen, wie FENDI oder RIMOWA, die bereits mit 100 % dabei sind, wolle er nun auch DIOR in die Modesparte seines Familienunternehmens integrieren – und sie somit stärken.

Der Deal soll noch in der zweiten Jahreshälfte zum Abschluss gebracht werden. Der Deal des Jahrzehnts der Modebranche.

Category: News

Tags: Dior, lvmh

Von: Angelika Watta

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