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Lookbook: KYE by Kathleen Kye – Spring/Summer 2014

Das Label KYE BY KATHLEEN KYE hat für Frühjahr/Sommer 2014 genau die Art Kollektion rausgehauen, die wir lieben:

Denn die Designerin, deren Namen nicht allzu schwer zu erraten sein dürfte, hat beispielsweise für ihre kurzen Hosen genau die richtige Länge gewählt (etwa 5-10 cm länger als das Knie) und verwendet Materialien, auf die wir aktuell sehr stehen. Denn auch im kommenden Frühjahr schlagen Metallic- und Plastiklook irgendwelche natürlicher aussehenden Materialien um Längen. 

Besonderes Highlight der Kollektion: die übergroße weiße Weste, die einen so dermaßen kastenförmigen Oberkörper macht, dass selbst die Klitschko-Brothers bei diesem Anblick die Straßenseite wechseln würden.

Aber eigentlich ist sowieso alles an dieser Kollektion Highlight-mäßig erwähnenswert. Kathleen hat hier einiges richtig und irgendwie so gar nichts falsch gemacht. Wir finden das: supergut!

KYE BY KATHLEEN KYE gibt’s unter anderem bei Opening Ceremony in London und NYC zu kaufen. Und wir empfehlen jetzt einfach mal, das auch zu tun.

 

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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