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Look du Jour – 43

Location: Centre Pompidou, Paris. Das staatliche Kunst- und Kulturzentrum, das von den “Parisian” auch gern mal als “La Raffinierie” tituliert wird, war die Location für Look du Jour – 43. Rucksäcke sind wieder cool, dass wissen wir ja nun schon seit geraumer Zeit. Doch wie sie richtig getragen werden, dass durfte ich mir erst kürzlich bei zwei stilvollen Däninnen abschauen: kurz über dem Arsch, wie in den 90er Jahren. So, nun nach einem kleinen Exkurs in Sachen “Rucksack richtig tragen” kommen wir zu meinem restlichen Outfit: Ich trage Doc´s, eine Beanie, eine transparente Hose, dazu ein Camouflage-Oberteil von Cheap Monday. Und nicht zu vergessen: ein Second-Hand Oberteil, welches durch zwei zusätzliche Armlöcher, im Schulterbereich, besticht.

Fotos: Nives Meloni

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No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

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