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NEWS

 

Look du Jour – 23

Fotos: Kaja Smith

Zurück zur Farbe. Location des Shootings waren die Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Berlin. Der Erholungspark ist eine wundervolle Oase inmitten der tristen Plattenbauwüste. Tragen tue ich eine Bundfaltenhose in lachpsink, die mein Schneider angefertigt hat. Ich liebe die Farbe. Das Oberteil, ein zweireihiges Jackett von Pierre Cardin, habe ich Second-Hand in Williamsburg, Nyc gekauft. Ein Detail, das es zu beachten gilt, ist der Gürtel der für Taillierung und optisches Highlight sorgt.

Back to color. Location of the shooting were the Gardens of the World in the recreation park Marzahn, Berlin. The recreational park is a wonderful oasis in the desert of  industrialized buildings. I wear a pleated trouser in salmon pink that has made my tailor. I love the color. The top ,a double-breasted Pierre Cardin Jacket, I bought in a second-hand shop in Williamsburg, NYC. One detail that must be noted, is the belt that fits the waist and provides a visual highlight.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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