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London Fashion Week: Burberry im Platzregen

Die Burberry-Prorsum-Show ist die wahrscheinlich wichtigste Show während der Londoner Fashion Week. Und weil so eine Show natürlich gebührend zelebriert werden muss, fand die Präsentation der neuen Kollektion nicht in der Location beim Somerset House statt, sondern direkt vor der Royal Albert Hall. Burberry hatte ein großes Zelt mit durchsichtigen Wänden aufgebaut.

Etwa 50 PR-Assistenten in sexy schwarzen Outfits stöckelten auf möglichst hohen Schuhen durch die Gegend und kümmerten sich um das Wohlergehen der Gäste. Und ungefähr 100, eventuell auch tausend, Security-Männer in tighten schwarzen Anzügen kümmerten sich darum, dass niemand von den Gästen Ärger macht.

Die eindrucksvollste Szene war wohl, als ich kurz nochmal aus dem Zelt gehen und eine Freundin begrüßen wollte, und der glatzköpfige und breitkiefrige Sicherheitsmann an der Tür auf meine Frage nach Durchlass nur antworte: “Schau mir ins Gesicht. Sehe ich aus, als würde mich interessieren, was du mir erzählst?” Das war natürlich total kool. Ich war begeistert und habe ihm aus Übermut leicht auf den Oberarm gehauen. Das hat er nicht so gern gemocht. Dann bin ich wieder auf meinen Platz gegangen und habe geschwiegen.

Irgendwann begann dann auch die Show, der wir uns später ausführlicher widmen. Besonders beeindruckend jedenfalls war das Finale der Show. Nachdem alle Models über den Laufsteg gelaufen waren, ging die Musik aus, Donner ertönte – und dann fing es an zu regnen. Diese koolen Motherfucker von Burberry haben doch tatsächlich eigens eine Sprühwasseranlage über das riesige Zelt bauen lassen, um die Models beim finalen Walk dem Wetter entsprechend mit Regenschirmen laufen und mit Plastikregen berieseln zu lassen. Ich hatte eine Gänsehaut, wie zuletzt bei der Pressekonferenz zum Ausstieg von Robbie bei Take That. Das war irre.

Liebend gerne hätte ich die anwesende und irre-hotte Rosie Huntington-Whiteley schluchzend umarmt. Dazu saß sie aber zu weit entfernt. Also schluchtzte ich allein.

Bilder: Mattia Bernini für Dandy Diary

TRENDS

 

Inflationär, übel: Holz-Sonnenbrillen!

Täglich treffen bei uns Pressemitteilungen von Labels ein, welche sich auf die Herstellung von Sonnenbrillen aus Holz spezialisiert haben.

Sie rühmen sich der Nachhaltigkeit. Bewerben ihr Werk mit total wortwitzigen Slogans wie “Holzig seit 2012″, “In Wood We Trust” oder “Done by nature, designed for your eyes”.

Das Berliner Label mit dem originellen Namen “Stadtholz”  versichert, dass man nach dem Kauf einer ihrer Brillen “wirklich ein Stück Natur auf der Nase” trägt.

Doch will man das?! Ein Stück Natur auf der Nase tragen, wenn es übel aussieht. Nachhaltigkeit schön und gut. Doch bei Mode dreht es sich in erster Linie um Design. Das sollte schon gut aussehen.

All die Holzbrillen-Designs von Marken wie Kerbholz, Stadtholz, Wood Fellas, WOODONE, ROLF Spectacles, Eric Lauer, Enzo Forciniti, Scherler oder Zeitgeist Berlin tun das nicht.

Außerdem gibt es nichts, was mehr nervt, als Labels, die sich “Nachhaltigkeit” fett auf die Fahne schreiben. Meist sind es genau die Labels, die, wenn man genauer hinschaut, soviel mit Nachhaltigkeit zu tun haben, wie Bumm-Bumm-Boris mit einem smarten Umgang mit Twitter. Nicht allzu viel.

LOOKS

SPECIAL

NEWS

 

G-STAR RAW x VITRA ::: Prouvé RAW Office Edition

Seit ich nicht mehr obdachlos bin, also seit Oktober 2014, muss ich mich notgedrungen auch mit den Themen Möbelkauf und Interieur auseinandersetzen (*seufz*, Luxusprobleme).

Umso schöner also, dass sich in der Flut an Mode-Mails, die täglich per Kurier ins heimische Office flattern, auch mal ein paar Möbel finden: die niederländische Jeansmarke G-STAR RAW hat sich nämlich mit der hippen Möbelmarke VITRA zusammengetan, um eine Büromöbelkollektion rauszuhauen. Yes! Super! Möbel sind eh das neue It-Ding!

Sie knüpft an die Prouvé RAW Edition aus 2011 an, dem ersten gemeinsamen Projekt zwischen G-STAR RAW, der Prouvé Familie und Vitra. Die zweite Serie der Kollaboration belebt eine Serie von Möbeln und Leuchten wieder auf, die ursprünglich von Jean Prouvé in den 1940ern für die Büros großer französischer Industrieunternehmen entworfen wurden.

Und da auch wir hier bei DANDY DIARY uns als französisches Industrieunternehmen begreifen, möchten wir selbstverständlich unser gesamtes Büro mit diesen Möbeln ausstaffieren.

Einzig die Preise stehen uns noch etwas im Weg:

- Fauteuil de Salon Haut, ab: 2.850,05 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction (Cuir), ab: 2.270,52 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction (Tissu), ab: 1.708,84 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction Pivotant (Cuir), ab: 2.600,15 EUR (inkl. MwSt.)

- Fauteuil Direction Pivotant (Tissu), ab: 1.981,35 EUR (inkl. MwSt.)

- Standard SR, ab: 731,85 EUR (inkl. MwSt.)

- Bahut, ab: 8.634,64 EUR (inkl. MwSt.)

- Bureau Métallique, ab: 3.451,00 EUR (inkl. MwSt.)

- Bureau Présidence, ab: 7.730,24 EUR (inkl. MwSt.)

- Table Flavigny, ab: 5.938,10 EUR (inkl. MwSt.)

- Lampe de Bureau, ab: 148,75 EUR (inkl. MwSt.)

- Petite Potence, ab: 724,71 EUR (inkl. MwSt.)

Huch!

Die komplette Kollektion gibts übrigens hier zu kaufen.

Bahut Bureau Métallique Bureau Présidence Fauteuil de Salon Haut Fauteuil Direction Pivotant Prouve RAW office collection Fauteuil Direction Lampe de Bureau Petite Potence Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (1) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (2) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (3) Prouve RAW Office Edition 2015 detail shot (4) Prouve RAW Office Edition_Fauteuil Direction Pivotant Standard SR Table Flavigny

Von: Jakob

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FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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Dance, Dance! Last night at Berlin Festival!

#musikdurstig #warsteiner