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Der Snubnosed-Revolver unter den Sneakers: ADIDAS ZX 500 2.0 “Black Snake”

Weil wir alle ja nicht immer nur weiße Sneakers tragen können und weil es nichts kooleres gibt, als einen Turnschuh, der optisch an einen Snubnosed-Revolver oder aber auch die gebrochene Nase eines Amateur-Boxers erinnert, empfehlen wir heute mal den ZX 500 2.0 “Black Snake” von ADIDAS – auch wenn der einen wirklich bescheuert technokratischen Namen trägt.

Den Schuh gibt’s für sagenhaft günstige 80,- Dollar zum Beispiel hier zu kaufen. Und lasst euch bitte nicht davon täuschen, dass der Sneaker als Frauenschuh geführt wird. Das ist der Zeit weit hinterher. Wir hier bei Dandy Diary sind schließlich Post-Gender – und den Schuh gibt’s bis Größe 45.

 
 

FASHION SHOWS

TRENDS

 

C’est cool: Patagonia Fleecepullover

Der Fleecepullover von PATAGONIA ist neben den TEVA Sandals das wichtigste Bekleidungsstück eines Normcorers.

Der Normcore Trend hat die US-Outdoormarke in die Trendbezirke dieser Welt katapultiert. Eine Entwicklung, die so für den Gründer Yvon Chouinard sicherlich nicht absehbar war, als er in den 60er Jahren mit dem Verkauf von Kletterhaken begann. Erst später kam Patagonia – seine Bekleidungsmarke hinzu.

Chouinard sorgte mit seiner Marke dafür, dass Bergsteiger in Pullovern aus Synthetikstoffen, in knallig-bunten Farben die Berge hinauf kraxelten, zuvor trugen sie farblose, feuchtigkeitsabsorbierenden Schichten von Baumwolle, Wolle und Daunen.

Das ultra-scharfe Logo, welches ihr immer gut sichtbar tragen solltet, damit auch erkannt wird, welche Marke ihr tragt, stellt die Silhouette des Fitz Roy – einem Berg, welcher in den argentinisch-chilenischen Anden gelegen ist – dar.

Man darf davon ausgehen, dass der Übertrend Normcore uns noch ein paar Saisons begleiten wird. Daher wäre ein Fleece Pullover von Patagonia sicherlich nicht die schlechteste Investition.

 

INSTAGRAM

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What down!

#palladium #rafsimons #adidas #dieselprefall #dieselpeople #bauhaus

VIDEO

 

London Fashion Week: Burberry im Platzregen

Die Burberry-Prorsum-Show ist die wahrscheinlich wichtigste Show während der Londoner Fashion Week. Und weil so eine Show natürlich gebührend zelebriert werden muss, fand die Präsentation der neuen Kollektion nicht in der Location beim Somerset House statt, sondern direkt vor der Royal Albert Hall. Burberry hatte ein großes Zelt mit durchsichtigen Wänden aufgebaut.

Etwa 50 PR-Assistenten in sexy schwarzen Outfits stöckelten auf möglichst hohen Schuhen durch die Gegend und kümmerten sich um das Wohlergehen der Gäste. Und ungefähr 100, eventuell auch tausend, Security-Männer in tighten schwarzen Anzügen kümmerten sich darum, dass niemand von den Gästen Ärger macht.

Die eindrucksvollste Szene war wohl, als ich kurz nochmal aus dem Zelt gehen und eine Freundin begrüßen wollte, und der glatzköpfige und breitkiefrige Sicherheitsmann an der Tür auf meine Frage nach Durchlass nur antworte: “Schau mir ins Gesicht. Sehe ich aus, als würde mich interessieren, was du mir erzählst?” Das war natürlich total kool. Ich war begeistert und habe ihm aus Übermut leicht auf den Oberarm gehauen. Das hat er nicht so gern gemocht. Dann bin ich wieder auf meinen Platz gegangen und habe geschwiegen.

Irgendwann begann dann auch die Show, der wir uns später ausführlicher widmen. Besonders beeindruckend jedenfalls war das Finale der Show. Nachdem alle Models über den Laufsteg gelaufen waren, ging die Musik aus, Donner ertönte – und dann fing es an zu regnen. Diese koolen Motherfucker von Burberry haben doch tatsächlich eigens eine Sprühwasseranlage über das riesige Zelt bauen lassen, um die Models beim finalen Walk dem Wetter entsprechend mit Regenschirmen laufen und mit Plastikregen berieseln zu lassen. Ich hatte eine Gänsehaut, wie zuletzt bei der Pressekonferenz zum Ausstieg von Robbie bei Take That. Das war irre.

Liebend gerne hätte ich die anwesende und irre-hotte Rosie Huntington-Whiteley schluchzend umarmt. Dazu saß sie aber zu weit entfernt. Also schluchtzte ich allein.

Bilder: Mattia Bernini für Dandy Diary