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London > Berlin: Mein Outfit

Langfristige Planungen gehören nicht zu meinen Stärken. Daher kommt es vor, dass ich Flüge spontan buche, dann zu gespenstischen Zeiten, um das Budget nicht zu sprengen. London > Berlin: 6.30 Uhr. Fluggesellschaft: Ryan Air. Ein großer Fehler. Die Uhrzeit, die Fluggesellschaft. Boardkarte nicht ausgedruckt. 60 Pfund. Dann noch 10 Kilo Übergewicht, die mich zu einem 9-lagigen 10-Kilo schweren Zwiebellook zwangen. Ich trug: Jackpack von Julian Zigerli, Pelzmantel, Rad Hourani Jackett, Hippie-Weste, Drykorn Hose, 4 CK Unterhosen und einen COS Pullover, dazu Augenringe, auf die selbst Yvan Rodic neidisch wäre.

Foto: Arturo Martinez

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Huhu! Shooting with ARD today and giving the deepest of all fashion blogger insights. Soon on TV. Oi!

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