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NEWS

 

L’Odyssée de Cartier


Am vergangenen Mittwoch bin ich kurz nach München geflogen, um dort nicht nur meine beiden Lieblingsbloggerinnen Mary und Katja zu treffen, sondern vor allem, um mir die ultimative, höchst-exklusive und in 15 Städten weltweit gezeigte Weltpremiere des allerersten Cartier-Films überhaupt anzuschauen – im Privatkino des Bayrischen Hofs. Nicht übel.

Und weil Cartier eine der größten, wichtigsten, tollsten und schönsten Schmuckmarken auf der Welt ist, wurde dementsprechend aufgefahren.

Der dreieinhalbminütige Image-Film ist so irre-gut gemacht, dass man meinen könnte, er sei ein Teaser-Film für den nächsten märchenhaften Blockbuster aus Hollywood. Vor lauter Spannung bin ich nicht einmal dazu gekommen, das Popcorn zu essen, das vor mir stand.

Ab April 2012 wird der Spot in deutschen Kinos zu sehen sein – und genau das ist natürlich der richtige Ort für diesen Mini-Film. Das Popcorn kann man sich dann ja ruhig für den Hauptfilm aufheben.

Mich hat natürlich furchtbar interessiert, was der Cartier-Film gekostet haben mag. Aber leider wollte mir keine der sexy PR-Damen Auskunft dazu geben – nicht einmal nach dutzenden Gläsern Champagner. Ich vermute allerdings, dass der Clip mindestens soviel gekostet haben wird, wie unser Dandy Diary Film, der ja eine ähnliche Länge hat.

Eine gewagte Prognose.

Viel Spaß beim Glotzen.

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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