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NEWS

 

L’Odyssée de Cartier


Am vergangenen Mittwoch bin ich kurz nach München geflogen, um dort nicht nur meine beiden Lieblingsbloggerinnen Mary und Katja zu treffen, sondern vor allem, um mir die ultimative, höchst-exklusive und in 15 Städten weltweit gezeigte Weltpremiere des allerersten Cartier-Films überhaupt anzuschauen – im Privatkino des Bayrischen Hofs. Nicht übel.

Und weil Cartier eine der größten, wichtigsten, tollsten und schönsten Schmuckmarken auf der Welt ist, wurde dementsprechend aufgefahren.

Der dreieinhalbminütige Image-Film ist so irre-gut gemacht, dass man meinen könnte, er sei ein Teaser-Film für den nächsten märchenhaften Blockbuster aus Hollywood. Vor lauter Spannung bin ich nicht einmal dazu gekommen, das Popcorn zu essen, das vor mir stand.

Ab April 2012 wird der Spot in deutschen Kinos zu sehen sein – und genau das ist natürlich der richtige Ort für diesen Mini-Film. Das Popcorn kann man sich dann ja ruhig für den Hauptfilm aufheben.

Mich hat natürlich furchtbar interessiert, was der Cartier-Film gekostet haben mag. Aber leider wollte mir keine der sexy PR-Damen Auskunft dazu geben – nicht einmal nach dutzenden Gläsern Champagner. Ich vermute allerdings, dass der Clip mindestens soviel gekostet haben wird, wie unser Dandy Diary Film, der ja eine ähnliche Länge hat.

Eine gewagte Prognose.

Viel Spaß beim Glotzen.

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

SPECIAL

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

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Thanks to Prof. Dr. Magnus Resch for this tiny little dandy feature in his book Management von Kunstgalerien.

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