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LFW: Christopher Shannon S/S 2012

Christopher Shannon – ein Mann, der es schafft Sportswear und High-Fashion zu vereinen, auch für Spring/Summer 2012 ist ihm diese Fusion gelungen. Oberteile, deren Material an Funktionsbekleidung denken lässt, treffen auf Polka Dot Shorts. Interessanterweise hat Shannon in einer Vielzahl seiner Entwürfe das Madraskaro verwendet. Ist das Karo wieder cool? Denn auch Visionär Simons hat das Karomuster in seiner aktuellen Kollektion verarbeitet. Wir werden sehen. Neben dem bunten Karomuster, das Shannon oftmals zeigte, gefielen mir besonders gut Oberteile, an deren Bund Kordeln hingen. Ein Look, welcher ein gewissen Ethno-Flair versprühte. Während Shannon in den letzten Jahren konsequent Rucksäcke zu seinen Kollektionen zeigte, wählte er für Sommer 2012 Umhängetaschen. Und nicht zu vergessen: Brustbeutel. Mehr Bilder der Christopher Shannon S/S 2012 Show:

Foto: CoutequeCoute.Blogspot.com

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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