arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Lesetipp#4: Süddeutsche Zeitung

Auch die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel über unseren Fashion Porno gebracht – und was für einen!

Auf nahezu einer ganzen Seite erzählt uns Journalistin Miriam Stein, dass sie Angst vor einer Syphilis-Ansteckung im Pornokino hatte, den Film an sich aber “ästhetisch, gelegentlich sogar erotisch, auch für weibliche Betrachter” findet.

Das hat sie mir übrigens auch schon beim Interview, einen Tag nach der Premiere gesagt. Außerdem hat sie mir gesagt, dass ihr Artikel auch ein bißchen kritisch sein würde – ganz einfach, weil der früher erschienene Artikel bei Spiegel Online so positiv war. Da will die Süddeutsche Zeitung natürlich gerne eine etwas andere Position einnehmen: “Geschmacklos ist bei “Dandy Diary” nicht der Film, sondern nur der City-Sex-Shop. (…) Der Raum vertilgt den schönen, vielleicht sogar aufregenden Film von “Dandy Diary”.”

Dass Miriam Stein die Präsentation im Neuköllner Sexkino also “krampfhaft frech” und “bürgerschreckig” findet, ist also vollkommen okay. Wir wissen ja jetzt, warum das so ist.

Die für uns schönsten Passagen des Artikels stehen sowieso viel weiter vorne. Sehr ästhetisch und sogar erotisch finden wir folgende Sätze und Satzteile:

“Der renommierte Mode-Blog “Dandy Diary” (…)” (Yeah! Renommiert!)

“Neugierung und aller Aufklärung und Modernität zum Trotz, verlegen kichernd, schiebt sich das Szene-Publikum an Schwangeren-, Fußfetisch- oder Amateurporno-Filmen vorbei.”

“Die wenigen Herren, überwiegend tätowiert und blass, und die zahlreichen Damen, überwiegend fleischig und blass, die von den erotischen Filmplakaten ächzen und stöhnen, würden es kaum auf die sehr gepflegte Blog-Seite von “Dandy Diary” schaffen, jenem gefeierten Männermode-Blog der jungen und stilsicheren Modejournalisten und Filmemacher David Kurt Karl Roth aus Berlin und Carl Jakob Haupt aus Hamburg.”

“Tatsächliche besticht der Blog durch Humor, selbst produzierte Fotostrecken und gute Berichterstattung aus der Welt der Herrenmode.”

So, das muss jetzt reichen. Wir sind schon so wahnsinnig aufgeladen von diesen tollen, lobenden und natürlich (!) auch kritischen Sätzen, dass wir uns jetzt erstmal in unser inneres Pornokino zurückziehen und die Sache verarbeiten.

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

SPECIAL

NEWS

 

Fuppes: Dandy Diary Ultras beim adidas Fanatic Turnier

Beim gestrigen adidas FANATIC​ Fußball-Turnier in Berlin haben wir zwar kein einziges Spiel gewonnen, uns dafür aber dank britischem Zweitliga-Stil ‘ne Menge neue Feinde gemacht!

Das war super!

Hier im Mannschaftsbild logischerweise nur angeschnitten: unser Zeugwart, der Stilist Tim Neugebauer, der an der Linie das Zeug gewartet hat.

Den Dandy Diary Ultras-Ehrenpokal bekommt übrigens unser Abwehrrecke, der Fotograf Peter Kaaden​, der sich beim Foul am Gegenspieler den Fuß angebrochen und dann, mit gebrochenem Fuß auch noch nachgetreten hat. Sehr kämpferisch.

Liebe Freund von adidas: das nächste Mal wären wir gern wieder dabei. UND DANN HOLEN WIR DEN TITEL!! Oi!

Von: Jakob

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

LOOKBOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

11356846_678051085629344_706621391_n

@heineken

#1luv #dandydiaryparty