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Lesetipp: Spare a Hair Band? A Man Bun to Go?

24 Stunden ist es her, da habe ich mich mit der Trendfrisur Pilzkopf auseinandergesetzt. Nun schreibt auch die New York Times über einen Haartrend, den Man Bun. Immer mehr New Yorker scheinen mit einem Haarknoten auf dem Kopf herumlaufen. Auch ich trage oftmals aus praktischen Gründen einen Dutt, jedoch war es mir bislang nicht bewusst, dass ich einen trendigen Man Bun, so nennt das die New York Times, auf dem Kopf trage. Im Artikel Spare a Hair Band? A Man Bun to Go? wird auf humorvolle Art- und Weise von dem neuen Styling-Trend für die Haarpracht der coolen New Yorker geschrieben.

ON a recent night at Hotel Delmano, a stylish speakeasy in Williamsburg, Brooklyn, the heavily tattooed head bartender, Sam Anderson, and his colleague, Michaelangelo Davis III, were shaking up cocktails with manly vigor. And each had his hair done up in a bun.In certain arty neighborhoods like Williamsburg and Bushwick, some men are twisting their long hair into a form more famously worn by librarians, schoolmarms and Katharine Hepburn. But don’t call the male version an up-do or a chignon. Call it a man bun…More.

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Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

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