arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Zickenkrieg Eintausend: CATHY HORYN (New York Times) vs. HEDI SLIMANE (Saint Laurent Paris)

Cathy Horyn ist eine ziemlich bekannte, ziemlich gut vernetzte, dabei aber ziemlich unscheinbare Modejournalistin. Sie schreibt für die New York Times, die vielleicht wichtigste Tageszeitung in lateinischer Schrift. Auf der Berliner Fashion Week würde jeder Designer seine Mutter und sicherlich noch wesentlich mehr dafür verschachern, dass Horyn sich seine Show anguckt. Hedi Slimane hingegen würde einen Scheissdreck tun. 

Der neue Yves Saint Laurent-Designer lud Horyn nämlich nicht einmal zu seiner Show ein. Das gleicht in dieser, unseren Branche einer schallenden Ohrfeige. 

Horyn fand das natürlich gar nicht gut und rief direkt bei Slimanes Chef, dem PPR-Präsidenten Francois-Henri Pinault, an. Der konnte oder wollte allerdings auch nicht so recht was tun. Also schrieb Horyn alles Geschehene auf, paarte es mit einer Kritik an der Show (sie hat sich Fotos angeschaut) und veröffentlichte die Geschichte eben auf dem New York Times-Blog.

Hier ein paar der schönsten Auszüge, die einen seltenen Einblick in die wechselseitigen Abhängigkeiten von Designern und Journalisten bieten:

“There was also a smattering of star photographers, editors and models, like Kate Moss. But many front-row editors, to their disgruntlement, were given second- and third-row seats, and some, including an editor from Le Monde, had to stand. While a lot of journalists don’t really care where they sit, the lack of professional courtesy smacked of ignorance or arrogance.

I was not invited. Despite positive reviews of his early YSL and Dior collections, as well as a profile, Mr. Slimane objected bitterly to a review I wrote in 2004 — not about him but Raf Simons. Essentially I wrote that without Mr. Simons’s template of slim tailoring and street casting, there would not have been a Hedi Slimane — just as there would never have been a Raf Simons without Helmut Lang. Fashion develops a bit like a genetic line.

Anyway, Mr. Slimane insisted that he was the first to show the skinny suit. It was a silly debate. Who cares?”

Und am Ende dann die brutale Kritik, die unverhohlen darauf anspielt, dass Slimane sich in den vergangenen Jahren von der Mode ab- und der Schwarz/Weiß-Fotografie zugewandt hat:

“Considering that Mr. Slimane was an avatar of youthful style, I expected more from this debut. I had the impression from the clothes of someone disconnected from fashion of the past several years.”

So unterhaltsam kann sie also sein, diese Branche. Mehr davon bitte!

Foto: nymag.com

NEWS

 

Kollaboration: VANS x MURAKAMI Event

Nach der Kollaboration mit Dandy Diary Liebling Gosha Rubchinskiy hat sich VANS Takashi Murakami für eine Kooperation geschnappt.

Zuletzt hat der japanische Künstler für das französische Luxushaus Louis Vuitton Taschen designt, für VANS veredelete Schuhe (VANS Classic Slip-On), Skateboards und Surfboards mit seinen ikonischen Motiven (“lächelnde Blume”, “Totenkopf).

Beim Launch-Event, welches im Hotel du Grand Veneur stattfand, wurden neben den Produkten der Kollabo auch 30 Werke präsentiert, welche Murkami extra für die Kooperation angefertigt hat.

Die Gäste konnten beim ‘Ringe werfen’ und ‘Bälle werfen’ die heiß begehrten Skateboards und Schuhe gewinnen. Wir haben leider im entscheidenden Moment versagt und sind ohne Murkami Skateboard unter dem Arm in unser Hotel getrottet (zu wenig Praxiserfahrung auf dem Jahrmarkt!).

SPECIAL

TRENDS

 

C’est cool: Kurt Cobain Shades

Spätestens seit “Montage of Heck” – die Doku über Kurt Cobain – in den Kinos läuft, ist der Nirvana Frontman wieder ein großes Thema. Auch modisch.

Erst vor ein paar Tagen setze Saint Laurent Designer Hedi Slimane seinen Models Sonnenbrillen auf die Nase, die unweigerlich an Kurts Lieblingsmodell in Cat-Eye-Form denken ließen.

JEDER braucht für den (sehr) langsam auf uns zu rollenden Sommer noch schnell ein Modell Kurt Cobain Shades.

Bei ACNE gibt es aktuell ein Modell (“Mustang”), in das ich mich unsterblich verliebt habe und in das ich wohl oder übel 250 Euro investieren muss. Es geht ja gar nicht anders.

Idealerweise trägt man zu Kurt Cobain Shades lange, blond gefärbte Haare. Im Zweifel wird die ACNE “Mustang” oder nächste Saison die Saint Brillen auch mit Halbglatze gut aussehen.

Also: go for it!

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

LOOKBOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

11358069_874410765964318_2139924229_n

Overwhelmed by all your love and congratulations! Were so blessed with our lil family!

#039 #happyfamily