arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Lesetipp: Olivier Zahm Is Worried About the Future of Sex

Unser liebster Nackedei-Blogger Olivier Zahm vom Purple Magazine hat sich jüngst auf einer Aftershow-Party zu seinem Lieblingsthema geäußert. Er sagte dem New York Magazine, dass er besorgt über die Zukunft des Sex’ sei.

Zahm sagte:

“The future of sex is in danger. Sex is more and more problematic these days — in Eastern countries, because of the religion, and in the Western countries, because of capitalism. Capitalism makes sex as a product and as a virtual reality. So people are more and more obsessed by sex, but they have less and less sex. Did you see Shame? It’s all about that: permanent sexual obsession, because you don’t have access to the reality of sex anymore. You’re more and more living in a virtual environment of sexuality, which makes a real sexual interaction and erotic interaction difficult with people. Because we believe sex is just pleasure. And then people consume sex like they consume product. We are not product. We are more complex than that, and so we are more and more lost into a sexual obsession.”

Warum Olli, den wir gestern Nacht übrigens nicht (!) im Londoner Club Le Baron getroffen haben (obwohl der Laden seinem Intimus André Saraiva gehört), sich selbst als Teil des Problems der Übersexualisierung sieht, erfährt man im gesamten Artikel des NY-Magazines.

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

TRENDS

FASHION SHOWS

LOOKS

NEWS

 

IGGY POP: seine erste Design-Kollaboration!

IGGY POP trägt ja normalweise nicht allzu viel: eine hautenge Lederhose, dazu durchtrainierten, gummiartigen Oberkörper. Wenn es Rockstar Iggy fröstelt, dann streift er noch Lederjacke über.

Fortan wird der The Stooges Frontman wohl auch des öfteren in einer Weste zu sehen sein. Denn in Kooperation mit dem Label SAILOR JERRY hat Iggy eine Denim-Weste mit Patches entworfen. Die punkigen Patches werden separat geliefert, so könnt ihr selbst entscheiden, welcher von Iggys scharfen Flicken zu euch passt (Auswahl: Death, Shall, Triumph). Inspirationsvorlage waren die Punks und insbesondere die Punkettes der späten 70er Jahre aus London und Los Angeles.

Wenn ihr in Iggy Pops THE FLASH Westen durch die Fußgängerzone eurer Heimatstadt stolziert, wird jeder Hells Angels vor Neid erblassen, versprochen. Es gibt insgesamt 50 Westen – alle handsigniert von Iggy höchstpersönlich. Für eine von Iggys Westen müsste ihr 600 US Dollar latzen, hier gibt es den Shit.

Den Deal mit Sailor Jerry hat übrigens Matt Sorum von den Guns ‘N Roses eingefädelt. Eine Band, die in den 90er Jahren für ihre extrem lässigen Bandanas und Stars und Stripes Leggings weltbekannt waren. Im Vorjahr hat Paul Simonon von The Clash für Sailor Jerry entworfen.

Mal schauen, welcher Alt-Rockstar das nächste Mal mitmachen darf!

 

LOOKBOOKS

INSTAGRAM

10725119_210538835803689_348025342_n

Dandy Diary Touchdown in Ibiza!

#campus

VIDEO