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Lesetipp: Neue Deutsche Welle

Unser Lesetipp des Tages: Neue Deutsche Welle. Designer Damir Doma spricht mit dem ZEITmagazin über seine Herkunft.

Seine Eltern stammen aus Kroation, aufgewachsen ist Doma in der Nähe des Chiemsees.Er hat in München und Berlin auf der Esmod Schule studiert, danach in Antwerpen seine Fertigkeiten bei Raf Simons erlernt.

Sein erfolgreiches Label “Damir Doma” führt er heute von Paris aus. Er gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Modedesignern, deren Wurzeln irgendwie in Deutschland zu finden sind:

ZEITmagazin: Was ist bei Ihnen deutsch: Herz, Denken oder Arbeit?

Damir Doma: Das Denken – oder genauer gesagt: die Strukturiertheit des Denkens – ist wohl das Deutscheste an mir.

ZEITmagazin: Gibt es eine deutsche Seele?

Doma: Die gibt es sicher. Von Weitem ist sie klarer zu erkennen als aus der Nähe. Die deutsche Seele ist leicht zu verschrecken, etwas hysterisch und ängstlich. Die Angst ist ihre Triebkraft…Hier gibt es das komplette Interview

Foto via LigaStudios.com

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Lumbersexulität – einfach nur fette, alte Hipster!

Kommt nach Metrosexualität und Spornosexualität nun Lumbersexualität?

Medien wie The Guardian, The Daily Beast und Buzzfeed stellen “Lumbersexual” als das “Next big thing” vor. Männer mit gewaltigen Bärten und Bäuchen in Holzfällerhemden, in Workboots, mit Wollmütze auf dem Kopf und einem frisch gezapften Bier in der Hand.

Doch ist das wirklich ein neuer Trend? Männer, die Karomuster zu Karomuster kombinieren, so aussehen als hätten sie gerade im Wald ein paar Bäume gefällt. Nein, nicht wirklich. Der Look existiert seit Jahren in der Schwulenszene (Bears” oder “Cubs”).

Außerdem kennen wir die Kernelemente des Looks (Vollbart, Holfällerhemd) bereits aus der Hipsterszene. Das Bild (siehe Foto), das verwendet wurde, um die Lumbersexualität zu bebildern ist ein Foto, welches auch immer wieder zum Einsatz kam, um den Leser ein Paradebeispiel des Hipsters zu präsentieren.

Der Hipster war schon eine Gegenbewegung zum Metro. Der Mann wurde wieder zum Mann. Solarium, gezupfte Augenbrauen oder glattrasierte Brust – allesamt ein No-Go für den Hipster. “Lumbersexualität” ist somit keine neue Gegenbewegung zur Metrosexualität, wie sie in den Medien gefeiert wird, sondern schlussendlich nur eine Fortführung des Hipstertums.

Ein alt gewordener, fetter Hipster also, der den ganzen Tag Bier säuft und der nur noch für Kenner von “schwulen Bären”, unterscheiden lässt. Also: kein “Next big thing”!

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Angel amp Devil! pic by @olewestermann!

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