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Lesetipp: Modemarke FC St. Pauli – Das Geschäft mit dem Totenkopf

Auf der Homepage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist vor einiger Zeit ein interessanter Artikel über das Merchandising der Hamburger Fußballmannschaft St. Pauli erschienen, den wir euch unter gar keinen Umständen vorenthalten möchten. Schließlich waren wir selbst vor einigen Lichtjahren mal Fußballfans – und haben einst Davids erstes Auto nach dem Spitznamen des Dortmunder Liberos Matthias Sammer getauft: Der rote Baron.

Interessant ist der Artikel vor allem deshalb, weil er zeigt, dass die Performance der Modemarke vom Erfolg der Mannschaft St. Pauli gar nicht abhängt. Im Umkehrschluss verdient die Mannschaft auch nicht wirklich viel Geld mit dem Merchandising, da die Vereinsführung vor einigen Jahren hohe Anteile der Markenrechte an einen externen Vermarkter verkauft hat.

„Wir funktionieren bundesweit auch ohne sportlichen Erfolg“, sagt David Luther vom Vermarkter Upsolut, welcher den Großteil der Merchandisingrechte von St. Pauli hält. Einen Betrag im hohen einstelligen Millionenbereich setzte das Unternehmen in der abgelaufenen Saison mit den Fußball-Devotionalien um. Die Zehn-Millionen-Grenze sei ein „realistisches Ziel“. (…) „Da kommt zum Beispiel ein sportlich erfolgreicher und wirtschaftlich gut geführter Verein wie Bayer Leverkusen nicht ansatzweise ran“, sagt Klewenhagen. Das sei jedoch weniger der Erfolg des Vereins als vielmehr der von Upsolut. Der Vermarkter habe es verstanden, das besondere soziodemographische Umfeld des Clubs und dessen Lebensgefühl ins Merchandising-Geschäft zu übertragen.

Die Konstruktion, dass ein Verein sein Merchandising in dieser Form aus der Hand gibt, ist im deutschen Profifußball einmalig. Als sich St. Pauli Ende der neunziger Jahre von seinem damaligen Präsidenten und Mäzen Heinz Weisener abnabelte, trat man für einen Kredit über 2,6 Millionen Mark jeweils die Hälfte der Vermarktungs- sowie der Merchandisingrechte an Upsolut ab. In einem zweiten Schritt vier Jahre später erhielt der Klub erstere komplett zurück, gab dafür weitere 40 Prozent am Fan-Artikelgeschäft ab. Die Vereinsführung feierte den Tausch damals als gutes und wegweisendes Geschäft.”

Den gesamten Artikel findet ihr hier.

Bild: faz.net

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