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NEWS

 

Lesetipp: Mode ist alles – außer in Deutschland

Auf Spiegel Online gibt es ein knackiges, sehr kurzweiliges und vor allem meinungsstarkes Interview mit dem wichtigen Modejournalisten Peter Bäldle zu lesen.

Dazu befragt, ob Bäldle schon einmal einen Modeblog gelesen habe, antwortet er lässig:

“Noch nie. Es ist wunderbar, dass jeder seine Ansichten kundtun kann. Aber lesen muss ich sie nicht. Es ist auch keine Demokratisierung der Mode, sondern einfach Multiplikation. Ich lese Tageszeitungen und alle wichtigen Modemagazine der westlichen Hemisphäre. Das reicht. Sonst kommt man ja zu nichts.”

Damit hat er natürlich vollkommen recht. Auch wir kämen zu nichts, wenn wir ständig Modeblogs lesen würden. Manchmal tun wir’s dann aber trotzdem.

Bäldle hat logischerweise auch eine passgenaue Meinung zur deutschen Modeszene:

“(…) niemand in der Welt hat auf deutsche Mode gewartet. Noch nicht mal die Deutschen. Die Interessen der Designer müssen von einer unabhängigen Organisation vertreten werden. Wir brauchen ernsthafte Nachwuchsförderung. Und Kritiker, denn an Kritik wächst man.”

Was einen guten Modekritiker ausmacht, das ist ja ganz klar, weiß Bäldle natürlich auch:

“Wer über Mode schreiben will, muss sich mit allem beschäftigen. Sogar mit Politik. Denn Mode ist alles. Sie ist der Seismograf ihrer Zeit. Mode zeichnet die Schwingungen auf, bevor die Gesellschaft die Erschütterung spürt. Ein Modekritiker muss die Zeichen lesen können.”

Sogar mit Politik! Donnerwetter! Da spricht mir jemand aus der Seele – und das ganz ohne unseren kleinen Seismografen jemals gelesen zu haben.

Nun gut, Mode als ultra-wichtigen Seismografen zu beschreiben, aber Blogs als Seismografen kategorisch nicht zu beachten zeugt ja sowieso von einer gewissen Überheblichkeit und einem recht zementierten Zeitverständnis. Sei’s drum. Trotzdem tip top, dieser Peter!

Das gesamte Interview gibt’s hier.

LOOKS

TRENDS

 

Trend: Baggy-Pants (und das Ende der Jogginghose)

Jogginghosen sind zwar nach wie vor der letzte Schrei. Kein High Fashion-Label, das nicht auch eine dieser schweineteuren, unförmigen Hosen im Angebot hat. Ganz zu schweigen von H&M, Zara und all den anderen erschwinglichen Retailern. Jeder trägt sie und man kann damit aktuell eigentlich nichts falsch machen. Wer die Hose dann noch in die Socken steckt, ist ganz vorn dabei.

Noch weiter vorn allerdings, stehen diejenigen Coolcats unter euch, die schon den nächsten Hosentrend entdeckt haben: Baggy-Pants.

Dieser Trend ergibt sich nicht nur logischerweise aus dem grassierenden 90er Jahre Trend, einer Zeit also, bevor Hedi Slimane im Jahr 2000 selbst Karl Lagerfeld erklärte, dass man von nun an ausschließlich knallenege Röhrenjeans zu tragen hätte.

RÖHRENJEANS WAREN VORGESTERN, JOGGINGHOSEN GESTERN, HEUTE RULT DIE BAGGY-PANT

GUCCI und MARC JACOBS haben in ihren Schauen für Herbst/Winter 2015 (siehe Bild) nun aber sehr weite, gerade geschnittene Hosen gezeigt, ebenso wie die Marken A.P.C. und BOTTEGA VENETA. Und auch der Einflussreiche Blog Hypebeast hat jüngst über den Shift von Jogginghosen zu Baggy-Pants (und dessen Bedeutung für das Tragen von Sneakers) berichtet. Der Trend ist also bei sehr unterschiedlichen Playern der Modebranche Thema – was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er auch bald auf der Straße zu sehen sein wird.

Wann sich der Look dort jedoch zeigt, hängt sicherlich zu einem Großteil davon ab, ob die schwerst angesagte Hip Hop-Szene sich ihres alten Looks bedient und statt enger Röhren- und bequemer Jogginghosen zu Baggies greift. Nach wie vor sind Rapper wie A$AP Rocky, die Gang von ODD FUTURE und Kanye West wichtige Katalysatoren für neue Trends in der Herrenmode.

Wir finden den Trend – das ist ja wohl glasklar – in jedem Fall saukool und werden ab sofort alles daran setzen, unseren Kleiderschrank dem Baggy Pants-Trend anzupassen.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

SPECIAL

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek