arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Lesetipp: Jessica Weiß im Les Mads Interview

Ein Jahr ist her, da verließ die Königin ihren Hofstaat. Jessica Weiß verabschiedete sich von Les Mads, um sich einer neuen Herausforderung zu widmen, sie übernahm den Online-Auftritt des Interview Magazine

Ihr Wechsel von Modeblog zu Magazin wurde in der öffentlichen Wahrnehmung wie ein Karrieresprung wahrgenommen. Doch schnell entschied sich Weiß mit Journelles wieder für ihr eigenes Projekt. 

Ihr Fall lässt uns an Susie Bubble denken. Die exzentrische Bloggerin arbeitete kurzzeitig in der Online-Redaktion von Dazed&Confused, doch auch sie entschied sich schlussendlich gegen die Arbeit bei einem renommierten Magazin und für ihr eigenes Projekt. Ihren Modeblog. Anzeichen des Wandels.

Katja von LesMads hat mit Jessica Weiß ein Interview über ihr Comeback geführt. Ein sympathischer Schachzug. Sie sprechen über die Idee, die hinter Journelles steckt, die deutsche Modeblogosphäre und die Erfolgskriterien eines Blogs.

Ein überaus unterhaltsames Interview, daher unser Lesetipp des Tages:

LesMads: Herzlichen Glückwunsch zu deiner sehr gelungenen, neuen Seite Journelles! Wie fühlt es sich an nach einem Jahr Pause wieder als Vollzeit-Bloggerin oder besser Blogazine-Betreiberin unterwegs zu sein?

Jessica Weiß: Lieben Dank! Es fühlt sich ganz wunderbar an, wieder sein eigener Herr zu sein. Mir kommt das Verlassen von LesMads tatsächlich wesentlich länger vor, dabei war es “nur” ein Jahr – umso schöner, dass du mich jetzt in meiner “alten Heimat” featurest.

Das komplette Interview gibt es auf Les Mads zu lesen.

FASHION SHOWS

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Insolvenz: Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN an Schweizer Investor verkauft

Die schillernde Berliner Krawatten-Manufaktur EDSOR KRONEN, die vor allem für ihre noch schillernderen Inhaber Günther H. Stelly und Jan-Henrik M. Scheper-Stuke bekannt war, hat, wie jetzt bekannt wurde, bereits im September 2014 Insolvenz angemeldet. Vor wenigen Tagen wurde die Mehrheit am Unternehmen an einen Schweizer Investor verkauft.

Insolvenzverwalter Christian Otto von der Kanzlei Hermann Wienberg Wilhelm sagt: “In der Manufaktur wird weiter ganz normal produziert, auch alle Ladengeschäfte sollen weiter bestehen bleiben. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.”

Nachdem mit HERR VON EDEN vor einiger Zeit schon ein ebenfalls, wenn auch sehr anders, schillernder Player der deutschen Herrenmodebranche Insolvenz angemeldet hatte, trifft es nun die nächste, nicht unbekannte Marke, die auf hochqualitative Handarbeit und extravagantes Marketing gesetzt hat. Das ist: kein gutes Zeichen für die Branche.

Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, der EDSOR KRONEN 2010 von Günther H. Stelly übernahm, reist in der kommenden Woche für Gespräche zum neuen Eigentümer in die Schweiz. Gegenüber DANDY DIARY sagt er: “Es stehen noch wichtige Punkte auf der Agenda, die einer Klärung bedürfen.”

Nach Ende-Ende klingt das zumindest nicht. Wir wünschen viel Erfolg!

Von: Jakob

 

LOOKS

TRENDS

 

No-Go: Coat Slinging!

Vor ein paar Jahren begannen Streetstyle-Koryphäen damit ihre Jacken, Jacketts oder Mäntel lässig über den Schultern zu tragen, statt die Arme durch die Ärmel zu stecken. Im Fachterminus nannte man das dann “Coat Slinging”.

Kürzlich hat die BUNTE (!) über den Styling-Trend geschrieben. “Coat Slinging” ist somit also offiziell ein “No-Go”. Also: liebe Freunde des guten Geschmacks, bitte steckt eure Arme fortan wieder in die Ärmel.

Denn ein Ärmel ohne Arm, dass ist wie Justin O’Shea ohne Veronika, wie Cara Delevigne ohne Augenbrauen: irgendwie unvollständig.

2008 hat Scott Schuman (aka: The Sartorialist) den ersten Fall von “Coat Slinging” aufgedeckt und auf seinem Blog veröffentlicht, daraufhin brach eine Epidemie aus, von der sich die Modewochen bis heute nicht erholt haben.

Doch jetzt ist mal wieder gut: bitte zieht eure Jacketts wieder anständig an! Andernfalls wirkt ihr wie ein schwuler Modejournalist aus dem Jahr 2010 (der heute auch wieder seine Arme durch die Ärmel steckt).

INSTAGRAM

10949065_1533438423582722_1980345113_n

As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek

VIDEO