arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Lesetipp: Jakobs Stinkefinger in der Textilwirtschaft

Unser kleiner Film Flip the Bird hat es auf die Website der Textilwirtschaft geschafft. Da sind wir natürlich mächtig stolz. Denn die Textilwirtschaft ist ja bekanntlich “das Fachblatt der Modeindustrie”. Außerdem war die Textilwirtschaft eine kurze, aber nicht unwichtige Station meiner langjährigen Karriere als Praktikant.

Da man bezahlen muss, um den Inhalt des Fachblattes im Netz zu sehen, habe ich mir die Mühe gemacht und in stundenlanger Arbeit den Artikel zu unserem Film Flip the Bird für euch abzuschreiben. Mein Beitrag zur Demokratisierung der Modebranche.

Die Macher des Blogs DandyDiary.de provozieren gern. Auch mit kurzen Filmen. Zur Berlin Fashion Week gab es im Januar einen selbstgedrehten Modeporno, der landesweit für große Aufmerksamkeit in den Medien sogte – und relativ schnell gesperrt wurde. Jetzt zeigen die Jungs, besser gesagt einer der beiden, den Lesern unter dem Titel “Flip the Bird” den Mittelfinger im Bewegtbild. Und das in verschiedenen Variationen.

Damit es nicht zu langweilig wird, werden dabei die neuesten Ring- und Nagellack-Trends propagiert. David Kurt Karl Roth und Jakob Haupt nennen es eine “Hommage an Moral und Zensur”.

Der Film sei “all den besserwissenden Gutmenschen gewidmet, deren einziges Tun darin besteht, andere Menschen mit ihrer Moral belehren zu wollen”. Ziemlich unverschämt. Aber lustig.

SPECIAL

 

Dandy Diary Rattenflitzen

David und mich eint neben der gemeinsamen, harten Arbeit hier bei DANDY DIARY vieles: wir standen beide auf unsere schwarzhaarige VWL-Lehrerin und auf Janine aus der ersten Reihe, waren in den 90ern BVB-Fans, lieben die kleinen 0,25-Liter Heineken-Flaschen und feurig scharfes veganes Essen, wir lesen beide immer sonntags den Spiegel und, und, und, und, und – es gibt da sehr viel. Und: wir hassen nichts mehr als Ratten.

Wobei Hass krass untertrieben ist. Wir haben eine gehörige Scheiss-Angst vor den Viechern, sodass David einst in einem Restaurant in Shanghai, in dem er während des Essens eine Ratte flitzen sah, kreischeind mit einem Satz auf den Tisch sprang, und ich mich in New York vor den Attacken meiner Geschwister in Acht nehmen muss, die sich einen höllischen Spaß daraus machen, gegen die überall rumliegenden Müllsäcke zu treten, in denen logischerweise immer mindestens eine fettgefressene Ratte hockt und dann panisch raus- und mir möglichst über den Fuß springt. Allein der Anblick einer Ratte führt bei uns sonst so harten Mode-Typen zu Schockstarre, spitzen Schreien, purer Verzweiflung und dem ein oder anderen peinlichen Sprung. Einer von uns hat sich vor Schreck und Todesangst sogar mal selbst angepinkelt. Wer das war, verraten wir der Fairness halber aber nicht.

Als wir dann neulich geschäftlich in Mumbai (Indien) waren, lauerte die bis dato härteste Prüfung in Sachen Ratten auf uns. Etwa die Hälfte der 12 Millionen Einwohner lebt in Slums, davon viele ohne festes Haus und somit ohne Wasser und ohne Toilette. Große Teile der Stadt gleichen einer Müllhalde: überall liegen Plastikmüll, Schrott, tote Katzen, undefinierbare braune Pfützen. Und es gibt erschreckend viele Ratten. Irrsinnig viele. Brutal viele. Ekelhaft viele.

Während die Menschen in Mumbai offensichtlich größere Probleme haben, als sich um die an allen Ecken hockenden, gemächlich futternden Ratten zu kümmern, standen wir idiotischen, verwöhnten Westler permanent unter Strom. Wir hatten saumäßig Schiss vor den Biestern – unseren ärgsten Feinden.

Um euch ungefähr eine Vorstellung davon zu geben, wie wir in dauernder Angst durch die engen Gassen Mumbais flitzten, um bloß nicht auf eine Ratte zu treffen, haben wir ein Video davon gedreht, das ihr euch hier anschauen könnt. Wir flitzen darin in atemberaubender Geschwindigkeit an den einzigen Ort, an dem es keine Ratten gab: ans Meer. Dort harrten wir drei Tage und Nächte aus, dem verdursten Nahe, und ließen uns dann von der goldenen Segelyacht eines befreundeten Trilliardärs abholen und zurück ins saubere, kalte und etwas weniger rattige Berlin fliegen.

 

 

Beim Rattenflitzen trugen wir Converse Chuck Taylor “Rubber” Schuhe, David eine Hose von Weekday und ein Shirt von Hugo Boss, ich Wifebeater und Hotpants von American Apparel.

Von: Jakob

 

FASHION SHOWS

TRENDS

LOOKS

LOOKBOOKS

INSTAGRAM

10725119_210538835803689_348025342_n

Dandy Diary Touchdown in Ibiza!

#campus

VIDEO