arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter
 

Lesetipp: Interview mit Sam Lambert

Wir, Jakob+Ich+Flasche Wein, standen eines Abends in London vor dem Fenster des Schneiders Ozwald Boateng. Eine Gruppe von adretten Männern kleidete die Fensterpuppe des Stores ein. Ihnen bereitete diese Aufgabe offensichtlich großen Spaß. Sie scherzten, sie lachten.

Mit großen Augen beobachten wir das Treiben. Wie zwei Landstreicher, die am heiligen Abend durch das Küchenfenster einer glückseligen Familie starren, nicht eingeladen, mit einer Flasche Fusel in der Hand. Wir grübelten, um wen es sich bei dem farbigen Mann mit dem perfekt sitzenden Anzug im Schaufenster handelt.

Scott Schuman – the Sartoralist – hat nun das Rätsel gelöst. Denn er hat kürzlich ein Interview mit genau dem Mann geführt, den wir stundenlang mit sabbernden Mund beobachteten. Sein Name: Sam Lambert. Sein Stil: Modern Gentleman. Er hat ein unglaubliches Gefühl für Stil. Das Interview mit Sam Lambert ist unser Lesetipp des Tages.

What led to your design career ? 

 I never thought I would work in fashion. I took my first job as a carpenter’s assistant in Portugal. I was into electronics and moved to Spain to study; I loved fixing radios and things like that. My father was a tailor, so I had my first bespoke suit at the age of 5 like most African kids did; this was Sunday attire. He would ask me to thread a needle in the machine, pass him scissors and chalk or hold fabric, but all I wanted to do was play futbal! Das komplette Inteview gibt es beim Sartoralist.

SPECIAL

LOOKBOOKS

NEWS

 

Die Weltmarke ADIDAS und das Problem “Herzogenaurach”

Obwohl ADIDAS zwar neulich in einem fantastischen Bitch-Move drei ehemalige Top-Designer vom härtesten Konkurrenten NIKE abgeworben hat, scheint es der Marke mit den drei Streifen nicht immer ganz leicht zu fallen, neue Mitarbeiter zu gewinnen – was wohl auch am brutal ländlichen Standort Herzogenaurach liegt.

Während NIKE im hippen Portland (Oregon), das immerhin 600.000 Einwohner hat, als Hipster-Heaven gilt und mit seiner Nähe zu den asiatischen Turnschuhproduktionssweatshops geografisch ganz gut gelegen ist, sitzt, gibt es für die ADIDAS-Mitarbeiter nichtmal einen Zug vom nächsten Flughafen in Nürnberg nach Herzogenaurach. Wer kein Auto hat, ist aufgeschmissen.

Gegenüber dem “Business Insider” lässt sich ein anonymer ehemaliger ADIDAS-Mitarbeiter aus Herzogenaurach folgendermaßen zitieren: “It is so odd that this company is in the middle of farmland. It doesn’t have anything to do with style.”

Wie genau man ein globales Lifestyle-Unternehmen aus der Provinz heraus führen soll, ist uns hier bei DANDY DIARY übrigens auch eher unklar. Dass auch “Global Creative Director” Dirk Schönberger lieber in Berlin-Mitte als in Herzogenaurach wohnt, verwundert daher nicht wirklich.

Um mehr potentielle Mitarbeiter nach Bayern zu locken, hat ADIDAS sogar eine eigene Micro-Page erstellt, auf der Videos zu sehen sind, von den ganzen vielen internationalen, fröhlichen Mitarbeitern, die sich total wohl im total internationalen, total fröhlichen Herzogenaurach fühlen.

Für die drei Ex-NIKE-Designer indes, die offensichtlich keinen Bock darauf haben, in der bayrischen Provinz zu leben, wird ADIDAS in 2015 eigens ein “Creative Studio” im New Yorker Stadtteil Brooklyn eröffnen. Wir gehen davon aus, dass dieses Zugeständnis ein nicht unwichtiger Teil des Deals der drei war.

Von: Jakob

TRENDS

LOOKS

FASHION SHOWS

INSTAGRAM

10683750_570768176378434_2030086747_n

Trend research Dandy Dave is looking for new fancy fashion trends!

#vertigoofreality

VIDEO