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NEWS

 

Lesetipp: Interview mit Model Tony Ward im Faces Magazin

Viel zu spät erst habe ich mitbekommen, dass in der 10th Anniversary Ausgabe des schweizerischen Faces Magazin ein Interview mit Model Tony Ward zu finden ist. Die Ausgabe ist vom März und mittlerweile gibt es natürlich schon eine neue. Das macht aber gar nichts, weil das Interview mit Tony gewissermaßen zeitlos ist – und ich es erst heute über seine deutsche Agentur PMA entdeckt habe.

Bild: faces.ch

Unser allerliebstes Lieblingsmännermodel (auf den Fotos mit ziemlich koolem Schnorres unter der Nase) diktiert dem Interviewer unter anderem folgende Zeilen, zu folgenden Themen, ins Heft:

Beauty: “Alles was ich benutze, ist natives Kokosnussöl. Für die Haare, den Körper, das Gesicht. Eigentlich ist das ein Brat-Öl, aber auch perfekt für die Pflege.”

Durchbruch: “Ich war halt der kleine Kerl mit den Muskeln, der bereit war, sich ganz auszuziehen.”

Kleidung: “Ich habe mich nackt wohler gefühlt als in Klamotten.”

Geld: “(…) es ist schon verrückt, wie viel Kohle ich für das bisschen Zeit vor der Kamera einstreiche.”

Kampagnen: “Die sind mir an sich scheissegal. Wen kümmern Dolce & Gabbana, wen kümmert diese Symbolik in der Mode?”

Tatjana Patitz: “Mein Schwanz schrumpft schon, und ich will nur sterben.”

Das gesamte, natürlich absolut und zu einhundert Prozent lesenswerte Interview findet ihr auf Tonys Website.

FASHION SHOWS

 

Fashion Week-Kalender: BURBERRY schafft Saisons ab

Wir hatten es im Januar in London schon beobachtet: BURBERRY rückt vom klassischen Fashion-Week- und Verkaufs-Zyklus ab und ordnet seinen Kalender neu.

Ab September 2016 wird BURBERRY nur noch zweimal jährlich eine Modenschau zeigen, die saison-unahängig sein und sowohl Männer- als auch Damenmode zeigen wird. Die gezeigte Kollektion soll unmittelbar nach der Modenschau in den Stores erhältlich sein.

Das ist ein Novum in einer Branche, die sich sonst sklavisch an die Saisonteilung von Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter hält und in diesen Zeitläufen denkt.

Damit ist BURBERRY wieder mal Vorreiter in einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter zerklüftet hat. Städte wie New York, die jüngst wieder eine Trennung zwischen Männer- und Frauen-Fashion-Week eingeführt haben, sehen so eher alt aus.

Die Lücke zwischen Modenschau und Erhältlichkeit im Geschäft wird so ebenfalls geschlossen – sehr zum Leidwesen großer und schneller Kopisten wie ZARA und H&M.

Die Modenschau wird in dieser Entwicklung nicht mehr zum Bestellen dienen, sondern wohl noch mehr Verkaufs-, Blogger- und Promi-Event werden.

Unklar ist, wie sich die Rolle des Einkäufers, bis dato eine der Schlüsselfiguren der Branche, wandeln wird beziehungsweise wann und wo Einzelhändler Ware für ihre Geschäfte bestellen können.

BURBERRY Chef-Designer, CEO Und Vordenker Christopher Bailey sagt zu den Veränderungen:

“The changes we are making will allow us to build a closer connection between the experience that we create with our runway shows and the moment when people can physically explore the collections for themselves. Our shows have been evolving to close this gap for some time. From livestreams, to ordering straight from the runway to live social media campaigns, this is the latest step in a creative process that will continue to evolve.”

Wir stellen fest: BURBERRY ist mit seinen Innovationen den Marktteilnehmern mal wieder weit voraus. Christopher Bailey ist, was die Kommunikation seiner Kollektionen angeht, ein Visionär und kluger Beobachter von Zeitläufen. Ein wenig mehr von dieser Avantgarde-Denke würden wir uns auch für die nun saisonlosen BURBERRY-Kollektionen wünschen.

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Nichts sehen, nichts hren, nichts sagen von wegen. Dran bleiben! @allthedog pic @maxmotel

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