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Lesetipp: Humberto Leon über die KENZO Menswear Kollektion

Es ist Sonntag. All diejenigen, die nicht mehr versoffen in fremden Betten liegen, sollten ihren Arsch schleunigst in ein gutes Café bewegen und das tun, was man an einem Tag wie diesem nun mal macht: lesen!

Damit ihr euch aber nicht mit so unwichtigen Dingen wie Kanzlerkandidaten, dem Krieg in Syrien oder der finanziellen Zerschlagung unseres Kontinents befassen müsst, liefern wir euch heute einen spitzenmäßigen, weil eskapistischen, Lesestoff:

Der Modeblog “Hypebeast” hat nämlich Humberto Leon, einen der beiden KENZO-Kreativ-Chefs, zur aktuellen Herbst/Winter Menswear Kollektion befragt.

Leon sagt da zum Beispiel Überraschendes über seine Inspiration:

Steve Jobs was a big inspiration for this collection. I’ve always been really obsessed with the Internet boom in San Francisco. Carol and I looked to bringing a personal experience to Kenzo and that was a really big moment for us when we were graduating from college in California. All these young people around us were selling companies for millions of dollars; the Internet was beginning and people started dressing differently. We really reference this moment of younger people taking over big companies.”

Auch über die Expansionspläne und Kooperationen von KENZO gibt Leon Auskunft:

“I think the brand is very culturally diverse and that allows us to take a look at all kinds of different things. We have done a lot of great collaborations with Kenzo that all really mean something to us. So the VANS are a nod to our California side, NEW ERA is a nod to our New York side, and then working with people like Jean-Paul Goude is a great nod to the history of the brand. I feel like we do things in a very big storytelling kind of way.”

Das gesamte Interview, das interessanterweise eine OPENING CEREMONY-Mitarbeitern – und damit eine Angestellte von Humberto Leon – geführt hat, findet ihr hier.

SPECIAL

TRENDS

 

C’est cool: Patches!

Wir wünschen uns ganz dringend Jacken, Hosen oder Sweater, auf denen unzählige Patches aufgenäht sind.

Da wir weder Bock noch Zeit für ein fabulöses DIY-Werk haben, bitten wir hiermit freundlichst alle PR-Agenturen dieses Planeten uns Designs ihrer Modemacher, auf denen Patches zu finden sind, per Eilpaket zu kommen zu lassen (Adresse: siehe Impressum)

Wie so oft war Raf Simons Vorreiter beim Trend `Patches`. Oder zu mindestens der Designer, dessen Einfluss auch in den Kollektionen der anderen Designer zu sehen ist. Simons zeigte in seiner SS 2015 Kollektion Entwürfe, auf denen Abbildungen von persönlichen Erinnerungen (Familie, Freunde, Astronaut, Hai etc.), zu sehen waren.  Er nutze die Patches als eine Art Moodboard.

Kit Neale und Astrid Andersen haben in ihren aktuellen Kollektionen (AW 2015) ihre Hosen mit Patches veredelt. Sandro PARIS die sowieso schon ultra-scharfen Lederjacken. Und der dänische Jungdesigner Martin Mitchell eine Jeansweste.

Die Regel “je mehr desto besser” gilt natürlich auch beim Patches Trend! Go for it!

 

NEWS

 

Mega-Wachstum: Hedi Slimane hat den Umsatz von SAINT LAURENT in nur drei Jahren verdoppelt

Man kann von der überholten Skinny-Silhouette, der immer gleichen Lederjacke oder dem ständigen Rückgriff auf die 1970er und Glamrock halten was man mag: die Leute kaufen den Shit.

Seit Hedi Slimane vor drei Jahren Creative Director bei SAINT LAURENT wurde, haben sich die Umsätze verdoppelt. Allein 2014 ist der Jahresumsatz um 27 Prozent auf 707 Millionen Dollar gestiegen – das hat der Luxuskonzern KERING, zu dem Saint Laurent gehört, mitgeteilt.

Für eine vorwärtsgewandte, avantgardistische Mode ist das ein eher nicht so gutes Zeichen.

Interessant wird nun zu sehen sein, ob GUCCI nach dem gleichen Prinzip geführt werden wird. Das italienische Label ist mit 3,5 Milliarden Dollar Umsatz pro Jahr die mit Abstand größte Marke im KERING-Konzern – und hat seit diesem Jahr mit Alessandro Michele einen neuen Creative Director.

Von: Jakob

LOOKBOOKS

VIDEO

FASHION SHOWS

 

New York Fashion Week: Hood by Air AW 2015

HOOD BY AIR präsentierte die neuen Kollektion “Daddy” in kellerartigen Räumlichkeiten in der Wall Street, dem Zentrum der Finanzen.

HBA Mastermind Shayne Oliver zeigte Klassiker der Mode wie Button-Down Shirts, Pullover und  Polo T-Shirts in der typischen Unisex Hood by Air Silhouette. So kam es zu Hybriden aus Poloshirt und Kleid. Oder Camel Coat und Tank Top.

Die Models trugen Schlösser vor dem Mund und Strumpfhosen über dem Kopf, wie ein Einbrecher. Der Soundtrack der Show Total Freedom wurde schlagartig beendet, es folgte Jazz, unterlegt mit einem Zitat der Show Empire:

“I wanna show you a faggot really can run this company”.

Wie sehr HBA auch in der Kunstwelt angekommen ist, zeigte sich an den Gästen der Show, unter anderem waren Klaus Biesenbach und Grace Coddington gekommen, um Olivers neue Arbeit zu begutachten.

Es scheint als wäre HBA, auch nach dem Diss von dem einstigen Supporter A$AP ROCKY, nach schwer angesagt.

 

 

 

LOOKS

INSTAGRAM

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As usual terrifc setdesign at Henrik Vibskov!

#parisfashionweek