arrow-left-black arrow-right-black arrow-white-down arrow-white-up dd-logo-header-large-white dd-logo-header de en fi-x matrix-arrow-left matrix-arrow-right matrix-icon search-icon share-facebook share-google_plusone_share share-pinterest_share share-twitter social-icon-facebook social-icon-instagram social-icon-twitter

NEWS

 

Lesetipp: Hugo Boss-Chef im Spiegel-Interview

Der Spiegel hat in der heute erschienen Ausgabe (# 26) ein Interview mit Claus-Dietrich Lahrs geführt. Lahrs ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender von Hugo Boss und arbeitete zuvor für die Marken Louis Vuitton und Christian Dior.

Zum aktuell allerorts diskutierten Thema Galliano sagt Lahrs: “(…) man darf auch nicht vergessen, dass die Umgebung eines Künstlers wie Galliano für manche Versuchungen empfänglicher ist als die, in der wir Manager arbeiten. Daher rührt wiederum ein Teil der Inspiration dieser Kreativen, die eher in Extremen leben müssen.”

Warum es beim Konzern Hugo Boss keine Stardesigner vom Schlage eines John Galliano gibt, erklärt Lahrs ebenfalls: “Wir wollen, dass vor allem unsere Marken wahrgenommen werden, und haben deshalb nicht den einen Star-Kreativen, auf dem die gesamte Veratnwortung lastet.”

Wirklich interessant wird es im Interview, als Lahrs kurz auf die Preispolitik seines Konzerns zu sprechen kommt. In China etwa kosten die Herrenanzüge im Schnitt 1.000,- Euro, in Deutschland gibt es die allerdings schon für 399,- Euro, was Thomas Tuma vom Spiegel zur Frage verleitet, ob Boss auf dem eigenen Heimatmarkt folglich das mieseste Image hat, weil die Anzüge hier eben am preiswertesten verkauft werden. Lahrs gibt zu, dass sich die Preise nach dem Image der Marke und dem jeweiligen Markt richten. In Deutschland seien die Anzüge aber deshalb so günstig, weil der Handel den Konsumenten “ein Stück weit zum Geiz erzogen” habe.

Das gesamte Interview findet sich im aktuellen Spiegel.

Bild: luxuo.com

TRENDS

 

Zeit die Geschlechtertrennung auf dem Catwalk zu überdenken!

Die Spring/Summer 2016 Menswear Shows markieren einen geschichtsträchtigen Wendepunkt.

Nie gab es so viele weibliche Models bei den Männermodewochen in London, Mailand und Paris zu sehen. Londons up- and coming Star Craig Green präsentierte erstmalig seine Mode auch an Frauen. In London ließen außerdem Nasir Mazhar, Kit Neale, Matthew Miller, Sibling und Burberry ihre Mode, auch, von weiblichen Models vorführen. Bei Coach stahlen gleich drei Supermodels den Male Models die Show: Binx Walton, Lexi Boling und Julia Bergshoeff.

Miuccia Prada machte schon durch ihre Einladung (Spring/Summer 2016 Men’s and Women’s Show) deutlich, dass ihre Designs während der Mailänder Modewoche gleichermaßen an Mann und Frau gezeigt wird. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte das Gender Game bei Givenchy: Naomi Campbell lief für ihren langjährigen Buddy Riccardo Tisci und bescherte dem Givenchy Designer so einen Social Media Hit sondergleichen.

Über kaum eine Show (ausgenommen: Rick Owens “Kill Angela Merkel – Not”) wurde in Paris mehr gesprochen als Givenchy. Das lag nicht zuletzt an Naomi Campbell. Wobei wir schon bei einem nicht unwichtigen Grund wären, wieso immer öfter Designer bei ihren Menswear Shows Topmodels laufen lassen: Aufmerksamkeit!

Topmodels bei Menswear Shows sorgen unter Garantie, wie im Fall Givenchy, für Posts, Comments, Likes auf den Socials. Ein nicht unwichtiger Faktor in Zeiten, in den Social Social Media zum Key-Tool in der Kommunikation von Modemarken geworden ist.

Doch es gibt noch andere Gründe, warum immer mehr Frauen auf den Menswear Shows auftauchen. Es wird immer wichtiger die “Brand Identity” zu schärfen. Hierfür ist eine Unterteilung von Mann und Frau nicht förderlich. Bei Kampagnen wird schon lange gemixt, jetzt auch verstärkt auf dem Catwalk.

Dass Frauenmode auf Menswear Shows gezeigt wird, ist auch ein Indikator für das Erstarken des Männermode-Sektors, welcher im Vergleich zur Womenswear deutlich mehr Wachstum verzeichnet, gerade in im Luxussegment. Die Menswear Shows werden immer relevanter, daher auch immer wichtiger als Plattform für eine Marke.

Wenn ein Label schon Unmengen an Geld für eine Fashion Show ausgibt, dann ist es ein smarter Move, den Gästen, Presse, und VIP-Buyern der Show soviel ‘Marke’ wie möglich zu präsentieren.

Bei dem Umdenken von Marken bezüglich der Geschlechtertrennung bei den Catwalk Shows geht es in erster Linie um finanzielle, nicht um idealistische Gründe.

Ohne dass weitere Kosten für eine Fashion Show entstehen, können die Brands ihre Women’s Wear Pre-Collections (so bei Prada // Resort Collection) zeigen, deren Terminierung der Sales wunderbar mit den Menswear Shows zusammenpassen.

Das Überdenken der Geschlechtertrennung auf dem Catwalk ist somit auch eine Reaktion auf den sich immer schneller drehenden Modemarkt.

SPECIAL

LOOKS

FASHION SHOWS

 

Paris Men’s Fashion Week: KENZO SS 2016

Seit Carol Lim und Humberto Leon die kreative Leitung von KENZO übernommen, geht es ordentlich ab bei dem 1970 von Kenzo Takada gegründeten Modelabels.

Für ihre Spring/Summer 2016 Kollektion stellte sich das Designer-Duo, welches sich einen Namen mit ihrem Shop / Marke OPENING CEREMONY erstmalig einen Namen in der Branche machte, einen Mann vor, der unentdeckte Landschaften bereist. Die Silhouette der Kollektion ist boxy, locker, weit.

 

LOOKBOOKS

VIDEO

INSTAGRAM

11419188_795037030594489_787542303_n

Sooo proud Dandy Diary Ultras before we lost 4 games in a row at todays @adidasfanatic!